Der Zwischentitel
im Stummfilm

 

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     Kein Stummfilm ohne Zwischentitel? Nicht ganz. DER LETZTE MANN (D  1924, Regie: F. W. Murnau), SCHERBEN (D 1921, Regie: Lupu Pick) oder SYLVESTER (D 1924, Regie: Lupu Pick) sind Paradebeispiele für Stummfilme, die es schaffen ihre Geschichte praktisch ohne Zwischentitel zu erzählen. Das ist schon eine Kunst für sich und nicht nur dem Regisseur, sondern vor allem dem Drehbuchautor (hier jeweils Carl Mayer) zu verdanken!

     Dennoch sind Zwischentitel und Stummfilm voneinander nicht zu trennen, erklären sie doch, was der Regisseur/die Regisseurin im Bild nicht ausdrücken konnte oder wollte. Manch Zwischentitel kann auch nerven, wenn er nur das beschreibt, was das Bild auch ohne ihn auszudrücken vermag. Auch zu viele Zwischentitel können nerven, wenn der Betrachter des Films unverhältnismäßig oft zum lesen verdammt wird und dabei aus dem Flow, will sagen aus dem Genuß der Komposition der Filmbilder gerissen wird. (Es gibt sogar wissenschaftliche Untersuchungen über den Zwischentitel im Stummfilm).

     Hier soll’s aber nicht darum gehen, Zwischentitel mieszumachen - ich brauchte ja bloß einen langen Anlauf für mein Anliegen  – ganz im Gegenteil möchte ich aufrufen, erwähnenswerte Stummfilm-Zwischentitel zusammenzutragen. Welchen Sinn das macht? Sicher keinen besonderen. Doch es könnte vielleicht spaßig sein, einen Zwischentitel aufgrund besonderer Kriterien zu honorieren. Dies könnte - ganz simpel - wegen einer besonders satirisch/humorigen Zeile sein (in einer Stummfilm-Komödie), oder – anspruchsvoller – wenn der Zwischentitel selbst, seiner Schriftlichkeit enthoben, Teil des Filmbildes wird. Dies passiert z. B., wenn der Titel nicht nur Text beinhaltet, sondern auch aus (gezeichneten) Bildelementen besteht, die das Filmgeschehen kommentieren. Ein anderes Argument für einen erwähnenswerten Zwischentitel könnte sein, daß er, über den Kontext des Films hinaus, zum Nachdenken anregt… 

 

 

 

INDEX

> The Single Standard (Unsichtbare Fesseln, USA 1929, R: John S. Robertson)

> The Pleasure Garden (Irrgarten der Leidenschaft, GB/D 1925, R: Alfred Hitchcock)

> Haevnens Nat (Rache, DK 1916, R: Benjamin Christensen)

> Rübezahls Hochzeit (D 1916, R: Paul Wegener)

> Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D 1922, R: Friedrich Wilhelm Murnau)

> Shadows (USA 1922, R: Tom Forman)

> Der müde Tod (D 1921, R: Fritz Lang)

> Das Cabinet des Dr. Caligari (D 1920, R: Robert Wiene)

> Safety Last (Ausgerechnet Wolkenkratzer, USA 1923, R: Fred Newmeyer, Sam Taylor)

> Lorna Doone (USA 1922, R: Maurice Tourneur)

> Blind Husbands (Blinde Ehemänner, USA 1919, R: Erich von Stroheim)

> Algol (D 1920, R: Hans Werckmeister)

> Cyankali (D 1930, R: Hans Tintner)

> Merry-Go-Round (USA 1923, R: Erich von Stroheim, Rupert Julian)

> Dr. Jekyll and Mr. Hyde (USA 1920, R: J. Charles Haydon)

> The Thief of Bagdad (Der Dieb von Bagdad, USA 1924, R: Raoul Walsh)

> The Ghost Train (Der Geisterzug, GB/A 1927, R: Géza von Bolváry)

> The Toll of the Sea (USA 1922, R: Chester M. Franklin)

> Die Weber (D 1927, R: Friedrich Zelnik)

> Vordertreppe - Hintertreppe (D 1915, R: Urban Gad)

> The Saphead (Der Dummkopf, USA 1920, R: Herbert Blache)

> Wings (USA 1927, R: William A. Wellman)

> Hotel Imperial (Hotel Stadt Lemberg, USA 1926, R: Mauritz Stiller)

> Cyrano de Bergerac (I/F 1925, R: Augusto Genina)
>
The Flapper (USA 1920, R: Alan Crosland)

> L'Inhumaine (Die Unmenschliche, F 1924, R: Marcel L'Herbier)

> The Sheik (Der Scheich, USA 1921, R: George Melford)

> Die Nibelungen (D 1923/24, R: Fritz Lang)

> Metropolis (D 1927, R: Fritz Lang)

> Schuhpalast Pinkus (D 1916, R: Ernst Lubitsch)

Greed (Gier, USA 1924, R: Erich von Stroheim)

Nanook of the North (Nanuk der Eskimo, USA 1922, R: Robert J. Flaherty)

> Walking Back (Gärendes Blut, USA 1928, R: Rupert Julian)

> Sunrise (Sonnenaufgang, USA 1927, R: F. W. Murnau)

> Von morgens bis Mitternacht (D 1920, R: Karl Heinz Martin)

> Der Golem - Wie er in die Welt kam (D 1920, R: Carl Boese, Paul Wegener)

> Dick Carter (D 1916, R: Rudolf Biebrach)

> Flesh and Blood (Eine Zuchthaustragödie, USA 1922, R: Irving Cummings)

Mutter Krausens Fahrt ins Glück (D 1929, R: Piel Jutzi)

Her Bridal Nightmare (USA 1920, R: Al Christie)

>  White Oak (USA 1921, R: Lambert Hillyer)
Robinson Crusoe (USA 1927, R: M.A. Wetherell)
The Passing of the Third Floor Back (USA 1918, R: Herbert Brenon)
>   Spring Fever (USA 1927, R: Edward Sedgwick)

 

 

 

Den Anfang macht ein Zwischentitel aus dem Film THE SINGLE STANDARD (Unsichtbare Fesseln, USA 1929, Regie: John S. Robertson) mit Greta Garbo als Arden Stewart. Sie hat eine lakonische, aber sinnige Antwort auf den Kommentar des Mannes parat. Poster.

                                         

          

 

 

 

In Alfred Hitchcocks Erstling THE PLEASURE GARDEN (Irrgarten der Leidenschaft, D/GB 1925) gibt der gezeichnete Hintergrund die Umgebung der Szene oder die Stimmung der Charaktere (das Meer z. B. als ein Zeichen von Gefühlswallungen) wieder. Wie eine Tapete wirkt der Zwischentitel in Szenen, die sich in einer Wohnung abspielen. Szenen auf der Straße haben einen ZT, der aussieht wie eine Backsteinmauer. Der Schauplatz am Anfang des Films ist das Theater. Der Hintergrund der ZT ist ein geöffneter Bühnenvorhang. Ist das Stück zu Ende, zeigt der ZT einen geschloßenen Vorhang usw. Manche Titel sind zudem verziert.

 

         

 

 

 

In Benjamin Christensens zweitem Film HAEVNENS NAT (Rache, DK 1916) geht es um einen Mann aus dem Zirkusmilieu (gespielt von Christensen selbst), der eines Verbrechens beschuldigt wird, das er nicht begangen hat. Die englische Version des Films (BLIND JUSTICE / erhältlich auf DVD) enthält fantasievolle gezeichnete Zwischentitel, die das Geschehen kommentieren. Beispielsweise eine verschneite Mondnacht und eine Sylvesterfeier (Cocktailgläser). Ein Höhepunkt des Films findet im Zirkus statt. Dafür stehen die Zirkuselefanten unter der Kuppel. 

        

 

 

 

Die Zwischentitel von Paul Wegeners RÜBEZAHLS HOCHZEIT (D 1916) weisen durchgehend Reimschema auf.

 

     

 


 

In Friedrich Wilhelm Murnaus NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (D 1922) gibt's Zwischentitel in vielfältiger Weise. Dialoge sind relativ schlicht auf schwarzem Grund, erzählende ZT vermitteln den Eindruck als seien sie auf altem Pergament geschrieben. Dann gibt's ZT, die Inhalte aus Büchern wiedergeben. Diese haben das Format einer Seite, die aus dem Buch herausgerissen zu sein scheint. Weitere ZT sind Briefe, Dokumente und Zeitungsausschnitte. DVD.

 

       

 

 

Die ZT in dem Drama SHADOWS (USA 1922, D: Lon Chaney, Marguerite de la Motte, Walter Long) sind phantasievolle kleine Kunstwerke. Detailreich kommentieren sie die Handlung der einzelnen Kapitel des Films. Manche ZT machen den Eindruck, als seien sie in Holz eingeritzt. Nur die Dialoge sind einfach weiß auf schwarz gehalten.

 

      

 

 

 

In Fritz Langs DER MÜDE TOD (D 1921; D: Lil Dagover, Bernhard Goetzke, Rudolf Klein-Rogge) ist die Schrift der Zwischentitel dem Ort der Handlung angepaßt: Orientalische Episode / Venezianische Episode / Chinesische Episode. DVD.

 

      

 

 

DAS CABINET DES DR. CALIGARI (1920, D: Werner Krauss, Lil Dagover, Conrad Veidt, Friedrich Feher) ist der deutsche Filmklassiker des Expressionismus. Die alptraumhaften Bilder und die skurrile Form von Architektur und Malerei setzt sich graphisch in den ZT fort. Auf dem Höhepunkt des Wahnsinns verlassen die Titel ihren gewohnten Rahmen und werden Teil des Filmbildes: "Du mußt Caligari werden!" / DVD.

 

       

 

 

 

 

SAFETY LAST (USA 1923) ist Harold Lloyds bekannte Stummfilm-Komödie mit der berühmten Szene, in der er in schwindelnder Höhe am Zifferblatt einer Uhr hängt. Die Dialog-Zwischentitel sind nur standard und erklärende Zwischentitel beginnen meist mit einer bebilderten Initiale. Es gibt aber auch ein paar schöne ZT mit gezeichnetem Hintergrund, der die Situation kommentiert.

 

     

 

 

 

Auch zur Stummfilmzeit hat es schon Liebesschnulzen gegeben. LORNA DOONE (USA 1922) ist eine schöne Schnulze mit temporeichen Actioneinlagen und wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Regie führte Jacques Tourneurs Papa Maurice Tourneur, der bis 1926 in den USA Filme drehte, bis er sich mit MGM-Boß Louis B. Mayer überwarf. Vom Stil her sind die ZT immer gleich designt: Text mittig, stimmige Zeichnung auf der rechten Seite. Selbst die Credits zu Beginn des Films weisen schöne Zeichnungen auf.

 

     

 

 

In Erich von Stroheims erster Regiearbeit BLIND HUSBANDS (1919) spielt der "Man You Love to Hate" einen österreichischen Offizier, der im Urlaub die Ehefrau eines Arztes verführt. Stroheim schrieb auch das Drehbuch. Wie so oft sind Dialog-Zwischentitel einfach weiße Schrift auf schwarzem Grund. Daneben gibt es aber auch eine Vielzahl von schönen gezeichneten ZT. Die Illustrationen stimmen auf die folgenden Szenen ein. Die Initialen sind verschnörkelt. DVD.

 

      

 

 

ALGOL (D 1920) von Hans Werckmeister schwimmt ausstattungsmäßig auf der expressionistischen Welle. Story: Der Außerirdische Algol vom gleichnamigen Stern befähigt Emil Jannings zum Bau einer riesigen Maschine, die die Welt mit Strom versorgt. Jannings wird Monopolist, "Herr der Welt" und unglücklich. Die Story ist bizarr. Es wird nicht die Frage geklärt, was Algols eigene Absichten sind. In Sachen Monumentalität, Dekor, Phantastik und Arbeiteraufstand nimmt der Film einiges von Langs METROPOLIS (1927) vorweg. Die ZT mit ihrem Hintergrund aus Sternen und wellenförmigen Linien spiegeln den Science-Fiction Charakter des Films wider.

 

       

 

 

 

Hans Tintners CYANKALI (1930, D: Grete Mosheim, Margarete Kupfer, Claus Clausen) ist zu 80% Stummfilm. Erst am Ende kommt Gesang und Dialog vor, zwischendurch mal Geräusch. Der Film ist ein Kampfstück gegen den § 218. Es geht um Abtreibung. Ein Arzt verweigert der jungen Hete die Hilfe. In ihrer Verzweiflung geht sie zu einer Engelmacherin, die ihr Cyankali gibt, das, in kleinen Dosen genommen, angeblich die gewünschte Wirkung hat... 1930 verdrängte der Tonfilm den stummen Film auch in Deutschland endgültig. So scheinen selbst die Zwischentitel in CYANKALI laut aufzuschreien als wollten sie aus ihrem engen Rahmen ausbrechen. In einer Szene möchte ein Chinese die Tageszeitung kaufen. Der Kioskbesitzer versteht kein Wort. Auf witzige Weise wird dies im Bild verdeutlicht, indem aus dem Mund des Mannes chinesische Schriftzeichen kommen! CYANKALI lief mal im TV.

 

       

 

 

Erich von Stroheims dritte Regiearbeit war MERRY-GO-ROUND (USA 1923, D: Mary Philbin, Norman Kerry). Zu Ende drehen konnte er seinen Film nicht, da er von Produzent Irving Thalberg (damals gerade mal 24 Jahre alt) gefeuert wurde. Rupert Julian (er drehte 1925 mit Lon Chaney DAS PHANTOM DER OPER) beendete ihn. Der Film, der in Wien spielt (ein verheirateter Adliger verliebt sich in die Tochter eines Puppenspielers), ist derartig groß angelegt und verschwenderisch ausgestattet, daß es sich sogar auf die wunderbar detailliert gezeichneten ZT auszuwirken scheint. Bei den opening credits und einige Male während des Films zieht sich wie ein Leitmotiv ein ZT durch den Film. Er zeigt eine mephistophelische Gestalt, die sich über ein Karussel (ein 'Merry-go-round') beugt und über die Angelegenheiten der Menschen lacht.

 

       

 

 

Von den beiden 1920er Filmfassungen von DR. JEKYLL AND MR. HYDE ist die Version mit John Barrymore in der Titelrolle die bekanntere und gilt gemeinhin als die beste Verfilmung des Romans von Robert Louis Stevenson aus der Stummfilmzeit. Dafür hat vorliegende Fassung mit Sheldon Lewis als Jekyll/Hyde die phantasievolleren ZT! Abgesehen von den vielen, langen Dialog-Zwischentiteln gibt es eine Anzahl schauriger gezeichneter ZT. Übrigens, am Ende landet Mr. Hyde auf dem elektrischen Stuhl! Und ganz am Ende entpuppt sich alles als ein Traum Dr. Jekylls!! Poster hier.

 

       

 

 

Weniger ein Zwischentitel, aber ein toller Einfall, der wunderbar zu diesem fantasievollen Abenteuerfilm paßt: Der Schriftzug "Happiness must be earned", gebildet aus Sternen am Nachthimmel, in der Schlußeinstellung von Raoul Walshs THE THIEF OF BAGDAD (1924) mit Douglas Fairbanks, sr. Der Film wartete seiner Zeit mit einer Fülle innovativer Spezialeffekte auf.

 

 

 

Voller visueller Effekte und Kameratricks steckt die Gruselkomödie DER GEISTERZUG (1927) des österreichischen Regisseurs Géza von Bolváry. ZT ziehen sich wie Diagonalen quer durchs Bild und visualisieren so die Gleise, auf denen der Geisterzug herannaht, auf den eine Gruppe von Menschen in einem Bahnhof wartet. In einem ZT wird der arme Bahnhofsvorsteher von den Leuten gehörig beschimpft. Das ist interessant umgesetzt: Wortfetzen in verschiedenern Schrifttypen fliegen auf ihn zu.

 

         

 

 

Natürlich gab es vorher schon Experimente, aber TOLL OF THE SEA ist der erste in Hollywood gänzlich in 2-Farben-Technicolor (rot/grün) produzierte Spielfilm. Gedreht 1920, kam er zwei Jahre danach heraus. Hauptdarstellerin Anna May Wong war gerade mal 15 Jahre alt bei den Dreharbeiten. In "chinesischer Tradition" heiratet sie einen amerikanischen Seemann, er verdrückt sicht, sie gebiert ein Kind und zwei Jahre später kehrt er mit einer amerikanischen Ehefrau zurück... Auch die ZT sind zweifarbig, meistens Blütenformen.

 

         

 

DIE WEBER (D 1927) hält sich eng an das Schauspiel von Gerhart Hauptmann, das an den Aufstand schlesischer Weber im Jahr 1844 erinnert. Ausgebeutete Weber planen den Aufstand gegen ihre Arbeitgeber. Paul Wegener spielt in DIE WEBER die Rolle des Fabrikanten Dreissiger, gegen den die Menge, unter Führung von Moritz Jäger (Wilhelm Dieterle), aufmarschiert. Im Titelvorspann sind die Rollen und ihre Darsteller als Karikatur skizziert, je nach dem Typ, den sie verkörpern: Wegener sieht aus wie ein Schwein (s. Foto), Dieterle wie ein Fuchs, Frau Dreissiger (Valeska Stock) wie ein Pfau, andere wie Katze, Seehund, Esel usw. Als die Menge auf das Haus Dreissigers zumarschiert, symbolisieren rhythmisch auf den Film gezeichnete Zwischentitel den aufgebrachten Sprechchor. Dies wird gegengeschnitten mit Großaufnahmen von Gesichtern aus der Menge und entfaltet eine dramatische Wirkung. (Der Film liegt mir als Aufzeichnung aus dem italienischen TV vor. Alle ZT, bis auf die erwähnten, gezeichneten ZT, sind in italienischer Sprache).

 

         

 

 

VORDERTREPPE - HINTERTREPPE (1915) ist die komödiantische Neuverfilmung der Tragödie DIE ARME JENNY (1912) des gleichen Teams Urban Gad/Asta Nielsen. Die Nielsen spielt in VORDERTREPPE - HINTERTREPPE die Rolle der Sabine, eine Tochter aus einfachsten Verhältnissen - doch mit "feinen Empfindungen" - die sich mit einem Leutnant einläßt. Er will sie sogar heiraten, da er glaubt, sie hätte in der Lotterie gewonnen... Soziale Gegensätze treffen aufeinander. Höhepunkte dieser Komödie ist eine rasante Karusselfahrt (die Kamera fährt mit!), bei der dem Leutnant übel wird, und ein Maskenball der High Society, auf dem sich Sabines Familie unmöglich benimmt und Sabine alte Gräfinnen beim Kartenspiel betrügt (s. Foto). Der Witz des Films schlägt sich auch in den amüsanten ZT nieder.

 

         

 

In seinem ersten abendfüllenden Spielfilm gibt Buster Keaton den naiven Sohn eines reichen Minenbesitzers. Er hat einige Abenteuer gegen seinen intriganten Schwager zu bestehen. THE SAPHEAD (1921) basiert auf dem Bühnenstück "The New Henrietta". Für diesen Film wurde Keaton an die "Metro Pictures Corporation" ausgeliehen. Es gibt viele schöne, gezeichnete ZT jeweils zu Beginn einer neuen Sequenz.

 

         

 

 

WINGS ist d-a-s Fliegerdrama zum Ersten Weltkrieg. In dem knapp zweieinhalbstündigen Epos werden spektakuläre Flugaufnahmen aus großer Höhe geboten, die auch heute noch beeindrucken. Die Luftkampfsequenzen kommen in ihrer Wucht manchmal ziemlich glorifizierend daher und lassen den Krieg als Actionspaß erscheinen. Vor allem in den Luft-Szenen gibt es unterschiedliche Flugzeug- und Wolken-Motive in den Zwischentiteln. Für Herzschmerz sorgen die beiden Fliegerasse Jack (Charles Rogers) und David (Richard Arlen), die in dieselbe Frau verliebt sind, dem "IT"-Girl Clara Bow, hier in der Rolle der Mary Preston. Der spätere Filmstar Gary Cooper ist in einer kleinen Rolle zu sehen.

 

         

 

 

HOTEL IMPERIAL (1926) ist der einzig komplett erhaltene amerikanische Film der schwedischen Regie-Legende und Greta Garbo-Entdecker Mauritz Stiller. Stiller kam 1925 in die USA. Sein Aufenthalt war nur von kurzer Dauer. Er kam mit den amerikanischen Produktionsmethoden nicht zurecht. In HOTEL IMPERIAL geht es um einen Leutnant der österreich-ungarischen Armee (James Hall), der im Ersten Weltkrieg in auswegloser Lage in einem Hotel Schutz vor dem russischen Gegner sucht. Das Zimmermädchen Anna (Pola Negri) steckt ihn in die Uniform eines Kellners. Darin soll er dem Feind Tee servieren. Das Erste Weltkrieg-Drama, dessen Handlung sich fast durchgängig nur an einem Ort, dem Hotel, abspielt, hat durchaus seine witzigen und ironischen Momente:

 

         

 

 

 

CYRANO DE BERGERAC (1925) ist schon ein außergewöhnlicher Streifen. Der Film, schon 1922 gedreht, wurde anschließend mittels Schablonenkolorierung komplett koloriert und wirkt darum wie ein Farbfilm. Dieser Prozeß dauerte drei Jahre. Da das Verfahren so zeitraubend war, wurde es nicht bei vielen Filmen angewendet, schon gar nicht von Anfang bis Ende eines Films. Man findet diese Form der Kolorierung zwar auch bei anderen Stummfilmen, doch nur innerhalb gewisser Sequenzen, die man farblich besonders hervorheben wollte. Die Dialoge weisen witzige Reime auf. Teilweise gibt es liebevoll gestaltete ZT. Im Degenduell, wo Cyrano seinen Gegner, Graf de Guiche, lächerlich macht (er kündigt jeden Hieb vorher an und trifft immer!), sind die Titel sogar AUF dem Filmbild zu sehen. DVD.

 

         

 

 

THE FLAPPER (1920) von Alan Crosland, dem späteren Regisseur des ersten Tonfilms THE JAZZ SINGER (1927), ist keineswegs einer der sog. flapper movies der 20er Jahre. Nur ein Wort dazu: Flapper oder Flapper Girls waren die modernen Babes der Jazzära. Sie trugen Haare und Röcke kurz, pfiffen auf Konventionen, und mit ihrem unkonventionellen Auftreten erregten sie meistens Anstoß bei der älteren Generation. Schauspielerinnen, die diesen Typ Frau verkörperten, waren z. B. Anita Loos, Clara Bow und Louise Brooks. Der Titel des 1920er THE FLAPPER ist ironisch zu verstehen. In dieser Komödie ist Olive Thomas (damals 25 Jahre alt) in der Rolle einer 16jährigen zu sehen. Bei ihren Mitschülerinnen will sie Eindruck schinden, indem sie mit einem gutaussehenden Herrn anbändelt, demgegenüber sie sich als 20jährige ausgibt. Sie erlebt einige Abenteuer in der Welt der Erwachsenen, u. a. wird sie in einen Juwelendiebstahl verwickelt. Olive Thomas war Mary Pickfords Schwägerin. Sie starb nur kurze Zeit später an einer Vergiftung. Unklar bis heute, ob es Selbstmord oder ein tragischer Unfall war. Eine Doku über Olive Thomas ist der DVD von THE FLAPPER beigefügt. Seht selbst, die Zwischentitel des Films sind pointiert und gut gezeichnet.

 

     

 

 

Der französische Regisseur des Streifens L’INHUMAINE (Die Unmenschliche), Marcel L’Herbier (1890-1979), war ein Vertreter der Impressionisten. Die Form scheint bei ihm wichtiger gewesen zu sein als der Inhalt. Seine Filme waren nicht unbedingt Publikumserfolge, doch erneuerten seine Techniken, wie das bewußt unscharfe Bild, die bewegte Kamera oder die Plastizität des Bildraums, das Kino. Das avantgardistische Design von L’INHUMAINE findet sich teilweise auch in den ZT, manchmal ist die Schrift sogar auf dem Filmbild. Es geht um einen jungen Mann, der sich nach dem Besuch bei der mondänen Primadonna Claire Lescot, die ihn verspottet, umbringen will.

 

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THE SHEIK (1921) ist ein romantisches Wüsten-Action-Drama mit dem männlichen Sex-Idol der 20er Jahre, Rudolph Valentino, in der Titelrolle. Im selben Jahr feierte der gebürtige Italiener seinen großen Durchbruch mit THE FOUR HORSEMAN OF THE APOCALYPSE (Die vier Reiter der Apokalypse, R: Rex Ingram). In THE SHEIK ist er in der Rolle des Scheichs Ahmed zu sehen, der, aus lauter Liebe, eine französische Touristin entführt. Die leistet ihm natürlich Widerstand. Sie wird vom bösen Banditen Omar entführt. Tolle Kulissen, dünne Story. Gibt's auf DVD mit einem wunderbaren Orchestersoundtrack als Special Edition zusammen mit dem Sequel SON OF THE SHEIK (Der Sohn des Scheichs, USA 1926). Die Zwischentitel sind farbig und phantasievoll gestaltet. Meist Wüstenmotive. Eine Auswahl:

 

 

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Fritz Langs stilisiertes Meisterwerk DIE NIBELUNGEN (1923/24) weist ziemlich schwülstige Dialoge auf. Die ZT sind in einer alten Schriftart gehalten. Den Anfangsbuchstaben bei den Dialogen ziert jeweils ein Tier bzw. ein Fabelwesen. Bei  Kriemhild ist es ein Einhorn, bei Hagen von Tronje ist es ein Wolf, bei Brunhild eine Schlange, bei Siegfried scheint es sich um einen Falken zu handeln. Den ZT zu Beginn des Ersten Gesangs, "Wie Siegfried den Drachen erschlug", schmückt ein eben solcher. DVD.

 

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Von Fritz Langs utopischem Märchen über die Zukunftsstadt METROPOLIS ist nur ein unvollständiges Negativ erhalten sowie unvollständige Kopien. 2001 wurde der Film restauriert. Fehlende Passagen wurden durch erkärenden Text (Zwischentitel) ersetzt. Die so rekonstruierte Fassung soll der ursprünglichen Premierenfassung sehr nahe kommen, obwohl immer noch etwa ein Viertel des Films als verloren gilt. Die rekonstruierten ZT entsprechen von der graphischen Gestalt her den originalen ZT. Die Standard-Titel sehen so aus wie der im folgenden beispielhaft abgebildete Dialog-Titel "Nehmen zehn Stunden niemals ein Ende?!". Es gibt auch einige ziemlich ausgefallene, teilweise "bewegliche" ZT (Babel), die graphisch interessant sind. DVD.

 

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Diesmal keine Zwischentitel, aber ich finde, die wunderbaren Anfangstitel der Lubitsch-Komödie SCHUHPALAST PINKUS (D 1916) sind unbedingt vorzeigbar. Der erste Titel (Name des Films) zeigt das Titelblatt einer Broschüre. Jetzt kommt eine Hand ins Bild, die die Broschüre Seite um Seite umblättert und jeweils eine Weile verharrt. Links unten im Bild sind manchmal noch die Finger zu sehen. Auf den Titeln werden die Macher des Films in Bild und Text vorgestellt, sowie die Hauptdarsteller. Schließlich bedankt man sich noch beim Berliner Schuhsponsor. Am Ende wird die Broschüre zugeklappt, der Film beginnt. Hätte wenig Sinn hier auch die ZT zu präsentieren, denn die sind spanisch. Der Film lief vor ein paar Jahren im spanischen TV.

 

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Stroheim hat die literarische Vorlage, den Roman GREED von Frank Norris praktisch Wort für Wort filmisch umgesetzt. So kam der Streifen ursprünglich auf eine Gesamtlänge von 42 Rollen (bedeutet etwa 9 Std. Spielzeit), die der Produzent Irving Thalberg aber auf zehn Rollen herunterkürzen ließ. Der Film wurde ein riesiger Flop. Rick Schmidlin rekonstruierte im Jahr 1999 Stroheims GREED anhand von etlichen Standfotos, die in den Film eingefügt wurden. Somit sollte die originale Erzählstruktur annähernd wiederhergestellt werden. GREED kommt in dieser Version auf eine Spielzeit von gut 240 Minuten. Diese Fassung lief 2005 bei Arte. Die Story (ganz kurz): Eine Frau treibt ihren Mann durch ihre krankhafte Gier nach Geld in den Ruin und schließlich zum Mord an sie. Die Zwischentitel am Anfang des Films sind eine Erwähnung wert. McTeague, der Hauptcharakter des Films, stammt aus einer Familie von Goldgräbern. Die ZT sind so gestaltet, als sei der Text auf Goldnuggets eingraviert. Anschließend wird der Roman von Frank Norris aufgeschlagen und der Film beginnt.

 

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In Robert Flahertys Doku-Klassiker NANOOK OF THE NORTH (Nanuk der Eskimo, USA 1922) gibt die Gestaltung der Zwischentitel den Lebensraum der in der Arktis lebenden Inuit wieder: Schlittenhunde, Jagd mit der Harpune, Iglus, Schnee- und Eislandschaft... Viele verschiedene Motive kommen nicht vor, zudem werden sie wiederholt eingesetzt. DVD.

 

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WALKING BACK (Gärendes Blut, USA 1928) von "Phantom der Oper"-Regisseur Rupert Julian ist zumindest in der ersten Hälfte eine Komödie um die rebellierende Jugend... Die Zwischentitel hier sind ein Beispiel für Gedanken im Stummfilm...

 

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In Friedrich Wilhelm Murnaus SUNRISE (USA 1927) plant ein Farmer mit der Geliebten aus der Großstadt den Mord an seiner Gattin. Die Frau schlägt vor, er solle sie ertränken. Diese perfide Idee wird untermalt mit einem animierten Zwischentitel. Der Text versinkt allmählich im Wasser. Ansonsten ziehen in dieser Szene dichte Nebelschwaden durch die Titel, denn die beiden befinden sich in der Nacht im Boot auf einem kleinen See. SUNRISE hat ein Happy End. Am Schluß geht für das Ehepaar sprichwörtlich "die Sonne auf" und damit  der Schlußtitel "Finis". DVD.

 

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In dem expressionistischen Film VON MORGENS BIS MITTERNACHT (1920) von Karl Heinz Martin stiehlt ein Kassierer einer Bank die Kasse und ist flüchtig. Die Polizei sucht nach ihm. In einem animierten Zwischentitel erscheint ein Telegraphenmast, und Stück für Stück setzen sich die Buchstaben zu der Nachricht "Kassierer flüchtig" zusammen. Danach verschwindet jeder einzelne Buchstabe wieder, fast so, als flögen Vögel von einem Baum weg. Am Ende erschießt sich der Kassierer. Über ihm erscheint die Schrift "Ecce Homo", was soviel heißt wie "Sehet, welch ein Mensch."

 

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In DER GOLEM - WIE ER IN DIE WELT KAM (1920) von Carl Boese & Paul Wegener gibt es eine Sequenz, in der der alte Rabbi Löw die Lehmstatue des Golem zum Leben erwecken will. Er braucht dafür ein Zauberwort. Also beschwört er den Geist Astaroth aus der Unterwelt. Dieser haucht das geheime Wort "Aemaet". Zunächst kommt nur Qualm aus dem Mund des Geistes. Augenscheinlich setzt der Rauch sich dann zu dem magischen Wort zusammen. Kurz darauf folgen heftige Blitze, und nur wenn man genau hinsieht bzw. die Standbild-Taste drückt, erkennt man, daß auch in den immer heftiger zuckenden Blitzen das Zauberwort auftaucht. DVD.

 

 (zu den Zwischentiteln)


DICK CARTER ist ein Detektivfilm aus der Produktion des Filmpioniers Oskar Messter. Regie in diesem 1916 entstandenen Film führte Rudolf Biebrach. In dieser Szene verabredet die Schauspielerin Käthe Dorsch einen Kinobesuch mit einem Mann. Die Darsteller sind links und rechts im split screen Verfahren zu sehen, während sich in der Bildmitte Zeile für Zeile auf den Telefondrähten das Gespräch aufbaut.


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Fast alle Zwischentitel in dem Lon Chaney-Film FLESH AND BLOOD (USA 1922) sind mit Liebe zum Detail gezeichnet. So viele schöne ZT in einem einzigen Film habe ich selten gesehen.

 

Ein Klick auf das kleine Bild führt zu den Zwischentiteln.

 

 


Das besondere an den Zwischentiteln von MUTTER KRAUSENS FAHRT INS GLÜCK (1929): Die Texte sind in Berliner Mundart verfaßt. Ein Element, das Zillesche Milljöh authentisch rüberzubringen.

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HER BRIDAL NIGHTMARE (1920) ist eine kurze Filmkomödie mit Flappergirl Colleen Moore in der Hauptrolle. Am Tag der geplanten Hochzeit mit ihrem Verlobten versucht ein guter "Freund" der beiden die Ehe zu verhindern. Er engagiert sogar einen Killer, der sich aber als unfähig erweist. Der Verlobte landet zeitweilig im Knast, der Nebenbuhler freut sich aber zu früh, denn die Braut will sich das Leben nehmen... Es folgen so einige Verwicklungen auf Slapstick-Ebene bis die Sache ein gutes Ende nimmt. Aufgefallen sind mir die witzigen Zwischentitel mit Strichmännchen!


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Immer wieder erstaunlich, mit welchem Einfallsreichtum die Zwischentitel bei auch noch so kleinen B movies ausgestattet sein können. WHITE OAK (1921) ist einer der letzten Filme des frühen Westernstars William S. Hart. Hier ist er in der Rolle eines Spielers zu sehen, der die Ehre von gleich zwei Frauen retten muß, seine Schwester und die Frau, die er liebt. Dieser Film ist zwar aus vielen Western-Klischees gestrickt (Eisenbahnüberfall, Indianer, die üblichen Schurken gegen den good guy), aber nichtsdestotrotz unterhaltsam.

 
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In M. A. Wetherells britischer Verfilmung von Daniel Defoes klassischem Abenteuer-Roman ROBINSON CRUSOE (1927) sind die Credits am Beginn des Films in den Sand geschrieben. Sie werden von Wellen weggespült.

 

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In Herbert Brenons THE PASSING OF THE THIRD FLOOR BACK (1918) hält ein neuer Mieter Einzug in ein Haus, dessen andere Mieter alle ihre Eigenheiten und Problemchen haben, vor allem mit der geizigen Vermieterin. Der Neue sorgt für einige Veränderungen... Die Bilder der Zwischentitel bilden exakt in Silhouttenform die Personen der zugehörigen Szene ab. 1935 gab es ein Remake des Films mit Conrad Veidt.

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William Haines und Joan Crawford haben einige Filme gemeinsam gemacht. In der späten Stummfilmära war er ein Star, während Crawfords Karriere noch gar nicht begonnen hatte. Aufgrund seiner homosexuellen Neigungen, wurde Haines von MGM-Boss Louis B. Mayer zu Beginn der Tonfilmzeit vor die Tür gesetzt. Haines startete eine zweite, sehr erfolgreiche Laufbahn als Innenarchitekt. In seinen Stummfilmen spielte er regelmäßig einen etwas überheblichen good guy, der durch die Liebe einer Frau auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. In SPRING FEVER (1927) ist Jack (William Haines) ein kleiner Fabrikarbeiter mit ausgeprägtem Talent fürs Golfspielen. Sein Chef, ebenfalls ein begeisteter Golffan, nimmt ihn mit in den Golfclub. Dort wirft Jack ein Auge auf Allie (Joan Crawford). Er spielt die Rolle eines reichen jungen Mannes, um sie zu beeindrucken. Irgendwann tut ihm sein Schwindel leid. Er schenkt ihr reinen Wein ein. Bis zum Happy End überstehen die beiden noch eine mittlere Krise. Die folgende Zwischentitel-Sequenz spielt im Dunkeln. Allie und Jack wollen die Nacht miteinander verbringen. Da sie sich in der linken Bildhälfte befindet und er in der rechten, sind auch die ZT dementsprechend seitlich eingerückt!

 

 

 

wird fortgesetzt...

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