Stummfilme
im
Fernsehprogramm

 

 

 

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MO, 22. Februar (00h20): ARTE
Nach zweieinhalb Jahren zeigt arte nochmal Jean Epsteins FINIS TERRAE (F 1928). Info.

FR, 12. Februar 2010 (20h40): ARTE
Live Übertragung von der Berlinale der rekonstruierten Fassung von Fritz Langs METROPOLIS (1927).

MO, 21. Dezember 2009 (21h00): ARTE
Chaplins letzter Stummfilm MODERN TIMES (Moderne Zeiten, 1936)

Wdh.: 31.12. (14h05); 08.01.10 (14h00)

DO, 24. Dezember 2009 (21h00): ARTE
Chaplins CITY LIGHTS (Lichter der Großstadt, 1931)

Wdh.: 01.01.10 (14h10); 07.01. (15h25)

 

 

MO, 28. Dezember 2009 (00h45): ARTE
Chaplins A WOMAN OF PARIS (Die Nächte einer schönen Frau, 1923).


MO, 28. Dezember 2009 (09h45): 3sat
DIE SELTSAMEN ABENTEUER DES MR. WEST IM LAND DER BOLSCHEWIKI (UdSSR 1924, R: Lew Kuleschow)

MO, 28. Dezember 2009 (01h25): 3sat
STURM ÜBER ASIEN (UdSSR 1928, R: Wsewolod Pudowkin)

DO, 31. Dezember 2009 (20h50): ARTE
Chaplins THE GOLD RUSH (Goldrausch, 1925)

Wdh.: 1. Januar 2010 (15h35); 07.01. (14h15)

DO, 31. Dezember 2009 (22h00): ARTE
Chaplins THE KID (Der Vagabund und das Kind, 1921)

Wdh.: 01.01.10 (16h45); 05.01. (14h10)

MO, 25. Januar 2010 (00h20): ARTE
TV-Premiere!
DER BETTLER VOM KÖLNER DOM (D 1927)

MO, 30. November 2009 (00h00): ARTE
D. W. Griffiths Liebesdrama TRUE HEART SUSIE mit Lillian Gish in der Titelrolle.

Wdh.: DO, 03.12. (03h00); MI, 09.12. (03h00)


MO, 26. Oktober 2009 (23h40): arte

Schon wieder DER ROSENKAVALIER (Ö 1925) von Robert Wiene.

SO, 27. September 2009 (02h20): 3sat
Carl Theodor Dreyers Drama DIE GEZEICHNETEN (D 1922). Lief vor exakt einem halben Jahr auch bei arte.

SO, 20. September 2009 (23h05): ARTE
Nach gut vier Jahren mal wieder im TV: Murnaus NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (D 1922).
Info.

MO, 31. August 2009 (23h30): ARTE
Danke an arte für die stumme TV-Premiere des norwegischen Films MARKENS GRØDE (Segen der Erde, 1921) von Gunnar Sommerfeldt.
Info

 

MO, 27. Juli 2009 (23h15): ARTE
BABY RYANSKYE (Die Frauen von Riasan, UdSSR 1927) lief bereits letzten Oktober bei arte.

 

Wdh.: MO, 17.08. (03h00)

MO, 20. Juli 2009 (23h55): ARTE
Eine restaurierte Fassung des wohl bekanntesten Werks des Filmpioniers Georges Méliès: LE VOYAGE DANS LA LUNE (Die Reise zum Mond, F 1902).
Info.

Wdh.: SO, 26.07. (15h45); SO, 2.8. (09h50); FR, 7.8. (11h45) 

SO, 19. Juli 2009 (01h20): SKY NOSTALGIE
"Premiere" heißt jetzt "Sky". Und trotzdem läuft schon wieder derselbe Stummfilm DER SCHATZ (D 1922).

Wdh.: MO, 27.07., (05h45); MO, 3.8. (06h40); SA, 8.8. (06h05)

MO, 6. Juli 2009 (00h45): WDR
Oh, der lief auch schon länger nicht mehr im TV: Der stumme Goldgräber-Western TIDE OF EMPIRE (Goldjäger in Kalifornien, USA 1929) von Allan Dwan mit Renée Adorée.
Info.



MO, 29. Juni 2009 (23h15): ARTE
Ich denke, dies ist eine deutsche TV-Premiere. Widerspruch? Brigitte Helm in dem französischen Film L'ARGENT (1928) von Marcel L'Herbier. Habe ihn schon mal auf DVD gesehen und fand ihn etwas schwierig zu goutieren. Ist sicherlich Geschmacksache. Info
hier und da.

MO, 25. Mai 2009 (00h50): ARTE
Paul Wegener in DER GOLEM - WIE ER IN DIE WELT KAM (1920). Lief schon lange nicht mehr im Fernsehen. Info.

Wdh.: DO, 04.06. (03h00)

 

MO, 27. April 2009 (23h45): ARTE
Arte zeigt den russischen Stummfilm-Klassiker von Sergej M. Eisenstein PANZERKREUZER POTEMKIN (1925) in der restaurierten Fassung aus dem Jahr 2005. Infos auf der Seite von arte.

Wdh.: SO, 17.05. (03h00) 

 


MO, 30. März 2009 (23h25): ARTE
Carl Theodor Dreyers in Deutschland mit internationaler Besetzung inszeniertes Drama DIE GEZEICHNETEN (1922) in der restaurierten Fassung von 2006.
Infos.

Wdh.: DI, 07.04. (03h00); SO, 12.04. (03h00).

MO, 23. Februar 2009 (00h45): ARTE
Erstausstrahlung des in 2008 wiederentdeckten Heimatfilms WENN DIE ABENDGLOCKEN LÄUTEN. Ein später Stummfilm von 1930, gedreht im Kleinwalsertal und Oberstdorf.
Infos.

Wdh.: DO, 26.02., (03h00)

 

DI, 17. Februar 2009 (07h35): PREMIERE FILMFEST
Premiere hat G.W. Pabsts DER SCHATZ (D 1923) schon öfters gezeigt in den letzten Jahren. Neue Konkurrenz für arte? ;)

Wdh.: FR, 27.03. (07h25), SA, 20.06. (08h35).

 

SA, 07. Februar 2009 (08h00): PREMIERE FILMFEST
Marlene Dietrich und Harry Liedtke in ICH KÜSSE IHRE HAND, MADAME (1929). Lief bereits vor zwei Jahren mehrfach im Bezahlfernsehen Premiere.

Wdh.: MO, 23.02. (07h50); DI, 24.02. (03h35); FR, 27.02. (04h25). 

MO, 26. Januar 2009 (23h25): ARTE
Nach etwas mehr als einem Jahr strahlt arte noch einmal Griffith's Epos
INTOLERANCE (USA 1916) aus.

DO, 1. Januar 2009 (20h30): ARTE
Charlie Chaplin verkleidet sich als Frau in A WOMAN (USA 1915).

DI, 30. Dezember 2008 (10h45): 3sat
Eisensteins STAROYE I NOVOYE (Die Generallinie, UdSSR 1926/29) wieder mal im Programm.

 

MO, 29. Dezember 2008 (23h40): ARTE
Mit DIE FINANZEN DES GROßHERZOGS (D 1924) hat sich Friedrich Wilhelm Murnau an eine satirische Komödie versucht. Deren Inhalt ist ziemlich verzwickt. Das Drehbuch, verfaßt von Thea von Harbou, basiert auf einem schwedischen Roman. Viele Außenaufnahmen im Mittelmeerraum. TV-Premiere! Restauriert mit neuer Musik. Zum
Inhalt.

Wdh.: 30.12., (03h30)

SO, 7. Dezember 2008 (23h30): RBB
Zum dritten Mal innerhalb von zwölf Monaten im TV: Der restaurierte DER ROSENKAVALIER (Ö 1925) von Robert Wiene. Diesmal im RBB. Zu Inhalt und Info, siehe die entsprechende Seite von
arte.

 

MO, 24. November 2008 (00h25): ARTE
Sehr lange nicht mehr im TV: Victor Sjöströms KÖRKALEN (Der Fuhrmann des Todes, Schweden 1921).
Infos.

Wdh.: MO, 1.12. (03h00) 

 

DI, 7. und MI, 8. November 2008 (20h15 bzw. 10h50): PREMIERE FILMFEST
Wieder einmal ein Stummfilm bei Premiere. Wäre mir beinahe entgangen. Gesendet wird BEN HUR (1925) von Fred Niblo mit Ramon Novarro in der Titelrolle. Dieser Monumentalfilm lief zuletzt vor knapp zwei Jahren beim NDR.

Wdh.: MO, 10.11. (15h45); SO, 16.11. (17h10); FR, 21.11. (06h30); SO, 30.11. (15h05); FR, 5.12. (09h50); MI, 10.12. (01h00); MO, 15.12. (07h10); SA, 20.12. (20h15); DO, 25.12., (12h25); FR, 02.01.09 (15h15); SO, 18.01. (22h05); MO, 19.01. (06h00); FR, 23.01. (17h20); MI, 28.01. (11h40); DI, 03.02. (10h50); MI, 04.02. (03h15); MI, 11.02. (11h35); DO, 12.02. (02h25); DO, 19.02 (03h35); SA, 21.02. (15h50); DO, 19.03. (07h35); FR, 20.03. (02h55); FR, 27.03. (12h05).

MO, 27. Oktober 2008 (23h20): ARTE
Arte bringt mit BABI RYANSKYE (Die Frauen von Riasan, UdSSR 1927) schon wieder eine stumme TV-Premiere :)
Infos.

SO, 5. Oktober 2008 (10h15): 3sat
Ausstrahlung des Kurzfilmprogramms "Der Absolute Film". Lief im
Juni auch bei arte.

MO, 15. September 2008 (00h00): ARTE
Das ist doch mal eine Premiere. Soweit mir bekannt, ist Lon Chaneys THE HUNCHBACK OF NOTRE DAME (Der Glöckner von Notre Dame, USA 1923), nach dem Roman Victor Hugo, bislang noch nicht im deutschen TV gesendet worden, oder?! Gespannt darf man sein auf die Bildqualität. Bisher ist mir der Film nur mit etlichen Verschleißspuren untergekommen.

MO, 25. August 2008 (23h45): ARTE
Arte bringt POTOMOK CHINGIS-KHANA (Sturm über Asien, UdSSR 1928) von Wsewolod Pudowkin in Erstausstrahlung!
Infos.

MO, 21. Juli 2008 (23h15) u. MO, 28. Juli 2008 (23h55)
Vor gut anderthalb Jahren gab's bei Arte schon einmal den französischen 2-Teiler
MONTE-CRISTO (1929) nach Alexandre Dumas.

MO, 30. Juni 2008 (23h55): ARTE
Kurzfilme der Avantgarde.
Info.
IMAGES MOBILES (F 1924, R: Fernand Léger, Dudley Murphy)
SYMPHONIE DIAGONALE (D 1924, R: Viking Eggeling)
FILM IST RHYTHMUS (D 1923, R: Hans Richter)
ENTR'ACTE (F 1924, R: René Clair)
OPUS 2, 3 und 4 (D 1922, R: Walter Ruttmann)
DREITEILIGE FARBSONATE (D 1923, R: Ludwig Hirschfeld-Mack)

SA, 7. Juni 2008 (01h35): RBB
Chaplins MODERN TIMES (Moderne Zeiten, USA 1936).

MO, 28. April 2008: ARTE
Wow! Erst war letztes Jahr bei Arte nach Urzeiten wieder Lubitschs ANNA BOLEYN im Fernsehen zu bestaunen - dieses Jahr wird sein erster großer internationaler Erfolg MADAME DUBARRY (D 1919) als restaurierte Fassung mit neuer Musik ausgestrahlt! Infos
hier. Pola Negri spielt ein Lehrmädchen eines Modesalons, das die Geliebte des französischen Königs Louis XV  (Emil Jannings) wird.

Wdh.: 12.05., 03h00

SO, 11. Mai 2008 (11h05): 3sat
Zum Muttertag beschert 3sat uns den restaurierten DER ROSENKAVALIER (Ö 1925) von Robert Wiene (der zuletzt im Dezember bei Arte auf dem Programm stand).

MO, 12. Mai 2008 (10h35): 3sat
Wieder einmal Walter Ruttmanns Ode an die Hauptstadt: BERLIN - DIE SINFONIE DER GROßSTADT (1927), dicht gefolgt von Thomas Schadts zeitgenössischem Remake (kann man das so sagen?) "Berlin - Sinfonie einer Großstadt" (2001), der im Anschluß gesendet wird.

 

MO, 26. Mai 2008 (23h35): ARTE
Hier können wir uns auf Georg Wilhelm Pabsts GEHEIMNISSE EINER SEELE (1926) freuen, der ewig nicht im TV gelaufen ist. In der Hauptrolle Werner Krauss als impotenter Ehemann von Ruth Weyher. Sie erwarten Besuch von Cousin Erich. Fortan beschleichen Krauss Alpträume, Panikattacken und Mordgelüste. Er sucht Hilfe bei einem Psychiater... Pabsts ungewöhnlicher Stummfilm, der sich in den Deutungsansätzen von Krauss' Dilemma bei Sigmund Freud bedient, läßt vom Stil her den Expressionismus fast hinter sich (ein Überbleibsel ist die Traumsequenz) und stößt die Tür zur "Neuen Sachlichkeit" auf.

MO, 31. März 2008 (00h15): ARTE
Eine Premiere! Der knapp 2-stündige brasilianische Stummfilm LIMITE (1931) von Mário Peixoto handelt von drei Schiffbrüchigen in einem Boot, die aus verschiedenen Gründen auf der Flucht sind, und sich ihre Lebensgeschichte erzählen... Nähere Einblicke
hier.

Wdh.: 15.04.08, 03h00

SO, 23. März 2008 (11h00): 3sat
3sat bringt den neu restaurierten HAMLET (1920) mit Asta Nielsen in der Titeltrolle. Der Film lief zuletzt im Juli 2007 bei arte.

DI, 4. März 2008 (23h00): NDR
Chaplins MODERN TIMES (Moderne Zeiten, USA 1936) mit anschließender Doku
"Charlie: Leben und Werk von Charles Chaplin" (2003).

 

 

MO, 25. Februar 2008 (00h05): ARTE
Lew Kuleschows DIE SELTSAMEN ABENTEUER DES MR. WEST IM LANDE DER BOLSCHEWIKI (UdSSR 1924) ist eine Satire um einen Amerikaner und dessen Erlebnisse in der Sowjetunion...

Wdh.: SO, 9. März, 03h00

MO, 11. Februar 2008 (00h35): MDR
Mmh, ist das jetzt eine Premiere?! Der MDR zeigt einen Stummfilm! Und zwar Eisensteins PANZERKREUZER POTEMKIN (1925).

MO, 28. Januar 2008 (23h50): ARTE
SALOME (USA 1923) mit Alla Nazimova in der Titelrolle. Lief vor ein paar Jahren schon mal bei arte.

 

SA, 9. Februar 2008 (22h40): 3sat
Der surrealistische Kurzfilm UN CHIEN ANDALOU (Ein andalusischer Hund, F 1929) von Salvador und Luis Bunuel.

SA, 5. Januar 2008 (16h45): 3sat
CHARLIE CHAPLINS LACHPARADE. Dahinter versteckt sich eine Kompilation von frühen Chaplin-Filmen: The Floorwalker, The Fireman, One A.M., Behind the Screen, The Rink. Das 'Lexikon des Internationalen Films' schreibt dazu: "Obgleich die nachträgliche Vertonung der Kurzspielfilme umstritten ist, bleibt diese Produktion nicht nur für filmgeschichtlich Interessierte sehenswert." 

 

Buster Keaton - Kurzfilme auf ARTE

MO, 24.12.07, 09h30
THE BUTCHER BOY (Der Metzgergeselle, USA 1917, R: Roscoe 'Fatty' Arbuckle; D: Arbuckle, Keaton, Josephine Stevens)
Wdh.: 04.01.08, 09h25

DI, 25.12.07, 09h30
THE PALE FACE (Das Bleichgesicht, USA 1922, R: Keaton, Edward F. Cline; D. Keaton, Virginia Fox, Joe Roberts)
Wdh.: 06.01.08, 03h00

MI, 26.12.07, 09h30
THE BLACKSMITH (Der Hufschmied, USA 1926, R: Malcolm St. Clair, Keaton; D: Keaton, Virginia Fox, Joe Roberts)
Wdh.: 01.01.08, 09h25

DO, 27.12.07, 09h30
COPS (USA 1922, R: Edward F. Cline, Keaton; D: Keaton, Virginia Fox, Joe Roberts)
Wdh.: 06.01.08, 03h25

FR, 28.12.07, 09h30
DAYDREAMS (Tagträume, USA 1922, R: Keaton, Edward F. Cline; D: Keaton, Renée Adorée, Edward F. Cline)
Wdh.: 02.01.08, 09h25

MO, 31.12.07, 09h30
THE BALLOONATIC (Buster im siebenten Himmel, USA 1923, R: Edward F. Cline, Keaton; D: Keaton, Phyllis Haver)
Wdh.: 06.01.08, 03h50

DO, 03.01.08, 09h25
ONE WEEK (Flitterwochen im Fertighaus, USA 1920, R: Keaton, Edward F. Cline; D: Keaton, Sybil Seely)
Wdh.: 03.01.08, 09h25 + 06.01.08, 04h15

MI, 2. Januar 2008 (07h25): WDR
Buster Keaton als DER KAMERAMANN (USA 1928).

DI, 18. Dezember 2007 (23h55): ARTE
Jean Renoirs Kurzfilm LA PETITE MARCHANDE D'ALLUMETTES (Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern, F 1928) mit Catherine Hessling. Info
hier.

Wdh.:
MO, 24.12., 09h55
DO, 27.12., 11h20
MO, 31.12., 14h00

SA, 22. Dezember 2007 (00h30): BR
Chaplins letzter Stummfilm (mit Soundeffekten) MODERN TIMES (Moderne Zeiten, USA 1936). Vorher läuft die rund 2-stündige Doku "Charlie - Leben und Werk von Charles Chaplin".

MO, 24. Dezember 2007 (23h40): ARTE
Bereits letztes Jahr stand um die Weihnachtszeit Robert Wienes restaurierter Film DER ROSENKAVALIER (Ö 1925) auf dem Spielplan von arte, wurde dann jedoch kurzfristig abgesetzt. Hoffentlich läuft er dieses Mal!
Info.

FR, 30. November 2007 (00h20): ARTE
Ruttmanns
BERLIN: DIE SINFONIE DER GROßSTADT (D 1927) läuft zum zweiten Mal in diesem Jahr im TV.

Wdh.:
DI, 11.12., 03h00

FR, 26. Oktober 2007 (00h15): 3sat
Ausgestrahlt wird das in Italien aufgefundene und vom Österreichischen Filmarchiv im Jahr 2006 restaurierte 40-minütige Fragment von MOZARTS LEBEN, LIEBE UND LEIDEN (Ö 1921, Regie: Otto Kreisler). Neue Filmmusik von 'Gruppe 78plus'. Joseph Zentenius spielt Mozart. Der Film wurde an Originalschauplätzen aufgenommen und ist reich ausgestattet.

 

FR, 19. Oktober 2007 (23h50): ARTE
Friedrich Wilhelm Murnaus Psychostudie PHANTOM (D 1922).

Wdh.: 22.10., 03h00; 30.10., 03h00

  

DO, 4. Oktober 2007 (20h40): ARTE
Nach vielen Jahren mal wieder im TV: Arte zeigt zu einer überraschend ungewöhnlichen Sendezeit Griffiths Monumentalfilm INTOLERANCE von 1916. INTOLERANCE ist ein gut dreistündiger Episodenfilm, der vier Handlungsstränge miteinander verknüpft: Die Passion Chisti, die Barthomäusnacht in Frankreich von 1572, der Untergang des antiken Babylon, sowie eine Episode aus dem modernen Amerika. Griffith prangert Vorurteile an, Gewalt und Intoleranz in verschiedenen historischen Zeitaltern. Damit gab Griffith seinen Kritikern eine Antwort, die ihn wegen seines teils rassistisch gefärbten BIRTH OF THE NATION (1915) attackiert hatten. Dennoch floppte INTOLERANCE in den USA. Der Film, der mit seinen technischen Neuerungen, kolossalen Bauten und gigantischen Massenszenen Zeichen setzte, kam zu einer Zeit heraus, als die meisten Amerikaner für den Kriegseintritt (Erster Weltkrieg) waren. Die Grundhaltung von INTOLERANCE war wohl zu pazifistisch.

 

 

FR, 21. September 2007 (00h55): ARTE
Soweit ich weiß ist dies die deutsche Erstausstrahlung von Jean Epsteins FINIS TERRAE (F 1929). Epstein, dessen Filme in den 20ern eher zu den avantgardistischen und experimentellen gehören, schuf mit FINIS TERRAE ein mehr realistisches Werk mit dokumentarischem Touch vor rauher Naturkulisse; der Film entstand an der Küste der französischen Bretagne unter freiem Himmel. Epstein drehte seinen Film nur mit Laiendarstellern. Auf die Frage weshalb entgegnete er: "Weil in diesem Milieu, das sehr authentisch ist, jedwedes Spiel die Grundlage meines Werkes zerstört hätte." Es geht um ein paar Männer, die auf einer Insel Algen sammeln. Bei einem Streit verletzt sich einer so schwer an der Hand, daß die Wunde sich entzündet und der Mann fiebert. Fischer aus dem Dorf einer benachbarten Insel machen sich durch den Sturm der tosenden See zu einer gefährlichen Rettungsaktion auf...

 

Reihe "One Reelers" (jeweils 12h00 bzw. 08h25): ARTE
> MI, 8. März 06: SPRING FEVER (Frühlingsgefühle, USA 1919, D: Harold Lloyd, Bebe Daniels)
> FR, 10. März 06: NEVER TOUCHED ME (Mir kann keiner, USA 1919, D: Harold Lloyd, Bebe Daniels)
> DO, 16. März 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DO, 23. März 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MI, 5. April 06: EIN VEREHRER (USA 1924, D: Oliver Hardy, Larry Semon)
> DI, 18. April 06: DIE BEGABUNG (USA 1923, R: Hal Roach)
> DO, 20. April 06: Wiederholung: SPRING FEVER
> FR, 21. April 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 24. April 06: Wiederholung: DIE BEGABUNG
> MI, 26. April 06: IN DER STADT

> DO, 27. April 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> FR, 28. April 06: LÖWEN, DIE PFEIFEN (USA 1926, R: Hal Roach)

> MO, 1. Mai 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> FR, 5. Mai 06: Wiederholung: SPRING FEVER
> MI, 24. Mai 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 29. Mai 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 12. Juni 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MI, 21. Juni 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DI, 11. Juli 06: Wiederholung: SPRING FEVER
> MO, 17. Juli 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> FR, 28. Juli 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> FR, 4. August 06: Wiederholung: DIE BEGABUNG
> FR, 11. August 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DO, 17. August 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DI, 5. September 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MI, 20. September 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 25. September 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MI, 4. Oktober 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 9. Oktober 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DI, 17. Oktober 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> MO, 23. Oktober 06: Wiederholung: NEVER TOUCHED ME
> DI, 7. November 06: Wdh.: SPRING FEVER (Frühlingsgefühle, USA 1919)
> MI, 8. November 06: Wdh.: EIN VEREHRER (USA 1924)
> DO, 9. November 06: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> FR, 10. November 06: THE NOON WHISTLE (Die Mittagssirene, USA 1923, R: George Jeske; D: Stan Laurel, James Finlayson)

> DO, 16. November 06: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 23. November 06: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> FR, 24. November 06: JUST RAMBLING ALONG (Der Herumtreiber, USA 1918, R: Hal Roach; D: Stan Laurel, Clarine Seymour)
> MO, 26. Februar 07:
DER EINSAME LUKE UND DAS KINO (USA 1919, D: Harold Lloyd) ~ aus der 'Lonesome Luke'-Reihe
> DI, 27. Februar 07:
LIEBE, TEMPO, NERVENKITZEL (USA 1915)
> DO, 1. März 07: Wdh.:
JUST RAMBLING ALONG
> FR, 2. März 07: Wdh.:
NEVER TOUCHED ME
> MO, 12. März 07: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DI, 13. März 07: Wdh.: JUST RAMBLING ALONG
> MI, 14. März 07:
JETZT ABER FIX (USA 1918, D: Harold Lloyd, Bebe Daniels, Snub Pollard)
> DO, 15. März 07: Wdh.:
IN DER STADT
> FR, 16. März 07: Wdh.:
SPRING FEVER
> MO, 19. März 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DI, 20. März 07, 08h25: Wdh.: JUST RAMBLING ALONG
> MI, 21. März 08, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 22. März 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 23. März 07, 08h25: Wdh.: JETZT ABER FIX

> MO, 9. April 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DI, 10. April 07, 08h25: Wdh.: JUST RAMLING ALONG
> MI, 11. April 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 12. April 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 13. April 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT

> MO, 7. Mai 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> MI, 9. Mai 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 10. Mai 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 11. Mai 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 28. Mai 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DI, 29. Mai 07, 08h25: Wdh.: JUST RAMBLING ALONG
> MI, 30. Mai 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 31. Mai 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 1. Juni 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 4. Juni 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> MI, 6. Juni 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 7. Juni 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 8. Juni 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 25. Juni, 12h00: Wdh.: JETZT ABER FIX
> DI, 26. Juni, 12h00: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 02. Juli 07, 12h00: Wdh: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DO, 05. Juli 07, 12h00: Wdh.: JUST RAMBLING ALONG
> FR, 06. Juli 07, 12h00: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> MO, 23. Juli 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> DI, 24. Juli 07, 08h25: Wdh.: JUST RAMBLING ALONG
> MI, 25. Juli 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 26. Juli 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 27. Juli 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 20. August 07, 08h25: Wdh.: DER EINSAME LUKE UND DAS KINO
> MI, 22. August 07, 08h25: Wdh.: NEVER TOUCHED ME
> DO, 23. August 07, 08h25: Wdh.: SPRING FEVER
> FR, 24. August 07, 08h25: Wdh.: IN DER STADT
> MO, 24. September 2007, 08h25: Wdh.: JETZT ABER FIX
> DI, 25. September 2007, 08h25: Wdh.: IN DER STADT


 

 

 

FR, 31. August 2007 (00h05): ARTE
Eine deutsche TV-Premiere! Es läuft LE JOUER D'ÉCHECS (Der Schachspieler, F 1927) von Raymond Bernard. In der Hauptrolle Edith Jéhanne aus G.W. Pabsts "Die Liebe der Jeanne Ney". Das ist ein etwas überlanges Epos (135 Min.) um einen polnischen Widerstandskämpfer, Boleslas Varowski, der während der russischen Besatzung Littauens außer Landes gebracht werden soll. Ihm zu Hilfe kommt ein Erfinder von Automaten, Baron von Kempelen, der einen Schachroboter erfindet. Der Robo ist ein Fake, denn unter seiner Schale steckt Boleslas, der ein ausgezeichneter Schachspieler ist. So getarnt, will er über die deutsche Grenze in Sicherheit. Doch die russische Kaiserin, ebenfalls passionierte Schachspielerin, kriegt Wind von dem Schachautomaten und will sich diesem stellen. Kempelen und sein 'Roboter' werden nach Rußland eskortiert... LE JOUER D'ÉCHECS ist ein in zwei Häften fallender Film. Der actionbetonte erste Teil zeigt die Kämpfe der polnischen Widerstandskämpfer gegen die besser ausgerüstete russische Übermacht. Hinzu kommt eine Liebesgeschichte: Boleslas hat auf russischer Seite einen Freund. Beide lieben Edith Jéhanne. Der Freund wird zum Feind. Die zweite Hälfte des Films dreht sich um die bereits beschriebene Fluchtgeschichte. Der Film ist üppig ausgetattet (Sets und Kostüme). Während der Kampfsequenzen befindet sich eine bewegliche Kamera mitten im Schlachtengetümmel. Ein alles in allem etwas überambitionierter, da streckenweise langatmiger Film mit eindeutigen Höhepunkten und viel Pathos. Die Automatenmenschen des Erfinders sind irgendwie unheimlich. Die Schlußsequenz vergißt man nicht so leicht.

 

 

 

FR, 20. Juli 2007 (00h30): ARTE
HAMLET (D 1920/21) mit Asta Nielsen in der neu restaurierten Farbfassung.

Wdh.:
SO, 22.07., 03h00

 

 


SO, 8. Juli 2007 (09h25): PREMIERE FILMFEST
Premiere zeigt noch einmal den bereits im letzten Jahr ausgestrahlten Film
DER SCHATZ (1923) von G.W. Pabst.

Wdh.:
MI, 01.08., 01h35
MI, 08.08., 05h10
SA, 08.09., 13h15
MI, 19.09., 02h40
DO, 27.09., 10h55

 

 

MI, 20. Juni 2007 (01h00): ARTE
Wiederholung des armenischen Films
NA MUS (Die Ehre, 1926).

 

 

SA, 2. Juni 2007 (02h10): BR
Aus Anlaß von Karl Valentins 125. Geburtstag bringt
Bayern 3 jede Menge Klassiker des Komikers, darunter auch einige Stummfilme: KARL VALENTIN AUF DEM OKTOBERFEST, MYSTERIEN EINES FRISIERSALONS und KARL VALENTINS HOCHZEIT. Sie laufen unter dem Titel "Valentinaden 2" im Nachtprogramm.

 

FR, 1. Juni 2007 (01h20): ARTE
Es läuft die in den 90ern restaurierte teilkolorierte Fassung des italienischen Films RAPSODIA SATANICA (1915) von Nino Oxilia. Dieser knapp 50minütige Streifen ist von der Story her eine Variation des "Faust". Eine alte Frau schließt mit dem Teufel einen Pakt. Er gibt ihr die Jugend zurück unter der Bedingung, daß die sich nicht verlieben darf. Natürlich kommt es anders... Der damals bekannte Opernkomponist Pietro Mascagni schrieb die Musik.

DI, 24. April 2007 (05h40): PREMIERE FILMFEST
Premiere wiederholt den bereits im letzten Jahr gezeigten surrealen Kurzfilm UN CHIEN ANDALOU (Ein andalusischer Hund, F 1928) von Salvador Dali und Luis Bunuel.

Wdh.:
02.05., 05h45 + 11h50; 04.05., 01h40; 05.05., 05h15 + 09h05; 10.05., 10h30; 18.05., 16h10; 22.05., 12h40; 25.05., 04h15; 01.06., 06h50 + 02h20; 02.06., 09h00; 04.06., 05h05; 12.06., 08h40; 21.06., 17h40 + 03h50; 22.06., 08h00 + 13h45; 24.06., 12h15.

 

 

 

SO, 22. April 2007 (09h30): PREMIERE FILMFEST
Es läuft einer von Marlene Dietrichs letzten Stummfilmen, die Komödie ICH KÜSSE IHRE HAND, MADAME (1928/29) von Robert Land. Marlenes Co-Star ist Harry Liedtke, der sich in einem Pariser Lokal als Kellner ausgibt, in Wahrheit aber ein russischer Offizier ist, der nach der Revolution fliehen mußte. Die beiden verlieben sich... es kommt zu allerhand Verwicklungen...

Wdh.:
SA, 12. Mai, 04h05
MO, 14. Mai, 03h20
SO, 20. Mai, 05h15
DI, 22. Mai, 03h20
DI, 29. Mai, 05h05
DO, 07. Juni, 06h00
SA, 16. Juni, 04h00
DI, 19. Juni, 10h00

DO, 12. Juli, 04h25
DI, 17. Juli, 05h40

 

FR, 13. April 2007 (0h00): ARTE
Arte strahlt Fritz Langs Klassiker des SF-Films aus: FRAU IM MOND (1929). Die Wissenschaft hält Prof. Manfeld für verrückt. Er vermutet Goldvorkommen auf dem Mond! Ein Syndikat, das den Goldpreis kontrolliert, sponsert den Bau einer Rakete nach Plänen des Ingenieurs Helius. Neben dem kauzigen Manfeld und Helius sind an Bord: der zwielichtige Turner von der Finanzgruppe, Helius’ Assistent Windegger, dessen Verlobte Friede (Astronomie Studentin) und ein Junge, der sich als blinder Passagier eingeschmuggelt hat. Hermann Oberth, ein Mitbegründer der Raumfahrttechnologie, war Fritz Langs technischer Berater während der Dreharbeiten. Erstmals wurden Ideen und Schwierigkeiten der Raumfahrt in einem Science-Fiction Film mit wissenschaftlicher Ernsthaftigkeit angegangen (Schwerelosigkeit, Mehrstufenprinzip, Countdown…), wobei Lang allerdings nicht konsequent blieb und einiges der Phantasie entsprang (Sauerstoff auf dem Mond). Der Raumflug selbst macht nur einen Bruchteil des Films aus. Der Rest ist angefüllt mit Intrigen durch das Finanzsyndikat und einer melodramatischen Dreiecksgeschichte.

 

 

 

 

FR, 30. März 2007 (0h20): ARTE
Eisensteins STAROYE I NOVOYE (Die Generallinie, UdSSR 1926/29) wird gezeigt. Review
hier. 

 

 

 

SO, 25. März 2007 (23h00): BR
Der Bayerische Rundfunk bringt KOPFJÄGER VON BORNEO (D/NL 1936), ein selten gezeigter ethnographischer Stummfilm von Victor von Plessen. Es geht um die verbotene Liebe junger Menschen zweier verfeindeter Stämme im Dschungel von Borneo. Der Film entstand an den Originalschauplätzen, und gerade daraus bezieht der Film auch seinen Reiz, denn die echten Rituale der Eingeborenen, die angeblich nie zuvor den "Weißen Mann" gesehen haben, wirken fremdartig und gleichsam faszinierend. In diesem ungewöhnlichen Rahmen ist das dokumentarische Liebesdrama eingebettet. Der Regisseur hat ein Auge für wunderschöne Lichteffekte im Dschungel. Der Film darf heute als Zeitdokument gelten. Unweigerlich denkt man gleich in die Richtung von Murnaus TABU oder Flahertys NANUK DER ESKIMO. Der begleitende Text, der während des gesamten Films zu hören ist und das Drama kommentiert, ist erst Jahre später eingesprochen worden. Ansonsten kommen ein paar Soundeffekte vor. Der Film lief vor Jahren schon einmal bei arte.

 

 

MI, 28. Februar 2007 (00h45): ARTE
Es läuft Ernst Lubitschs ANNA BOLEYN (1920). England, Anfang des 16. Jahrhunderts. Anna Boleyn (Henny Porten) wird Hofdame von Königin Catherine (Hedwig Pauly). Deren Gatte, König Heinrich VIII. (Emil Jannings), stellt Anna nach. Entgegen dem Willen des Pabsts läßt Heinrich sich scheiden und macht Anna zur Königin. Als sie eine Tochter gebiert, wendet Heinrich sich aus Wut von ihr ab, da er einen männlichen Thronfolger erwartet hat, und einer anderen Hofdame (Aud Egede Nissen) zu. Als Anna sich mit ihrem einstigen Geliebten Sir Henry Norris (Paul Hartmann) einläßt, ist dies für Heinrich ein willkommender Anlaß, sie in den Tower zu verbannen... Nach CARMEN (1918) und MADAME DUBBARY (1919) ist dies Lubitschs dritter bedeutender Kostümfilm. Der Film, an dem zig Stars und etwa 2000 Statisten (Massenszenen!) beteiligt waren, wurde ein internationaler Erfolg. Die Kritik lobte Emil Jannings wuchtigen Auftritt als König Heinrich. Lubitsch scheint gerade wiederentdeckt zu werden. Erst die Lubitsch DVD-Box im Dezember, der Lubitsch-Marathon in Berlin, der für März angekündigt ist, und jetzt ist ANNA BOLEYN (wenn ich mich recht erinnere?) nach über 20 Jahren wieder im TV!

 

 

FR, 2. Februar 2007 (00h55): ARTE
Arte wiederholt die restaurierte Fassung von ABWEGE (D 1928) von G. W. Pabst. Schon bald nach der Hochzeit mit einem Anwalt (Gustav Diessl), ist Irene (Brigitte Helm) vom Alltag gelangweilt. Sie stürzt sich ins Nachtleben, während ihr Mann auf Geschäftsreise ist. Es kommt zur Scheidung. Schon bald sieht sie ein, daß ihr Seitensprung ein Fehler war. Weiterführende Infos
hier.

 

 

DO, 11. Januar 2007 (22h45): RBB
Nach langer Zeit mal wieder im TV ist BERLIN: DIE SINFONIE DER GROßSTADT (1927) von Walter Ruttmann. Der Stil des Films, der wie eine Dokumentation daherkommt, war damals neu und wurde von der Kritik gelobt. Es ist das Portait einer pulsierenden Großstadt: von morgens früh, wenn noch alles ruhig ist und die Stadt allmählich erwacht, die Menschen dann auf ihrem Weg zur Arbeit die Straßen bevölkern... Autos, Züge... bis schließlich der Abend anbricht, die Menschen ins Kino gehen oder tanzen... Dieser flotte Querschnitt eines Tages wird durch eine rhythmische Montage betont. Es gibt hier keine Schauspieler. Die Stadt ist der Hauptdarsteller. Der Film ist ein Zeitbild der 20er Jahre.

 

FR, 29. Dezember 2006 (22h05): ARTE
Es läuft Buster Keatons THE GENERAL (Der General, USA 1927), der vielleicht beste Keaton-Film(?), Infos
hier.

Wdh.: MO, 1. Jan. 07, 16h55; SA, 6. Jan. 07, 01h10


 
 
 

FR, 29. Dezember 2006 (11h25): 3sat
3sat bringt NOWY WAWILON (Das Neue Babylon, UdSSR 1929) von Leonid Trauberg und Grigori Konsinzew. Der Film lief erst vor zwei Monaten bei arte.

 


 

DI, 5. Dezember 2006 (01h05): NDR
Es läuft BEN HUR (USA 1925). Der Film basiert auf dem Roman von Lew Wallace. In den ersten zwei Dekaden des 20. Jahrhunderts wurde der Stoff mit immensem Aufwand und großem Erfolg auf den Bühnen gespielt. New Yorker Theaterproduzenten verkauften an MGM die Verfilmungsrechte und handelten den Deal aus, mit 50% an den Bruttoeinnahmen beteiligt zu werden. Die Dreharbeiten begannen in Italien. Dort kam die Crew aber nur schleppend voran. Also zurück nach Hollywood, damit das Studio die Dreharbeiten besser beaufsichtigen konnte. BEN HUR wurde mit einem Budget von von 3,9 Mio. Dollar zum teuersten Stummfilm überhaupt. Man achte auf die gigantischen Sets und das Wagenrennen, das dem 59er Remake locker das Wasser reichen kann. Der Film wurde am 30. Dezember 1925 uraufgeführt und wurde von Publikum und Kritik überragend aufgenommen. Es flossen zwar über 9 Mio. Dollar in die Kassen von MGM, doch abzüglich der vertraglich festgelegten Beteiligung des Theatersyndikats blieb nicht viel übrig. Dennoch legte BEN HUR für die damals noch sehr junge MGM den Grundstein für die künftige Erfolgsgeschichte des Studios.
 
 
 
 
 

FR, 24. November 2006 (00h10): ARTE
DER HEILIGE BERG (D 1926). Lei Riefenstahls erste Filmrolle nach ihrer Karriere als Tänzerin. Ihr erster von sechs Bergfilmen unter der Regie von Arnold Fanck. Sie spielt eine Tänzerin auf Tournee in einem Berghotel. Dort verlieben sich zwei Bergsteiger in sie (Luis Trenker u. Ernst Petersen). Es kommt zu Reibereien zwischen den Freunden... Bei der Uraufführung im Berliner UFA-Palast am 17. Dezember 1926 gab Leni Riefenstahl ihren letzten Tanzauftritt in der Öffentlichkeit - auf der Kinobühne!

 
 


 
 

 
FR, 27. Oktober 2006 (01h20): ARTE
NOWY WAWILON (Das Neue Babylon, UdSSR 1929) von Leonid Trauberg & Grigori Kosinzew mit der von Frank Strobel neu eingerichteten Originalmusik von Dimitri Schostakowitsch. Historisch-politischer Film über die Niederschlagung der Pariser "Commune" von 1871 und die Liebe von Jean und Louise, die vor dem Hintergrund des Klassenkampfes bedroht ist, weil beide auf verschiedenen Seiten stehen... Infos
hier.
 
 


 
 


 
SA, 5. August 2006 (22h15): Premiere Filmfest
Schon wieder ein stummer Film bei Premiere. Es läuft UN CHIEN ANDALOU (Ein andalusischer Hund, F 1928) von Salvador Dali und Luis Bunuel, der Klassiker der surrealistischen Avantgarde. Bei der schockierenden Szene zu Beginn, wenn der Mann mit dem Rasiermesser das Auge der Frau zerschneidet, handelte es sich in Wahrheit um das Auge eines Schweines. Ein provokativer Kurzfilm, der sich wohl nicht klar deuten läßt. Wirre zeitliche Abfolgen. Poetische Bilder wechseln ab mit Traumbildern, die die realen Ebenen verlassen.
 
Wdh.: 10.08., 23h40; 18.08., 00h00; 23.08., 00h15; 25.08., 04h30; 29.08., 23h30; 30.08., 05h25; 05.09., 21h30; 10.09., 05h30; 15.09., 21h45; 24.09., 00h05; 26.09., 04h25; 04.10., 23h55; 11.10., 05h15; 28.10., 23h20; 29.10., 04h40; 30.10., 02h25

 


 

 
SO, 1. Oktober 2006 (23h20): Schweiz 1
ODNA (Allein, UdSSR 1931). Lief vor ein paar Jahren auch auf arte. Infos hier.
 

 
Wdh.: 08.10., 04h40

 
 
 
 
SA, 23. + SO, 24. September 2006 (0h30 bzw. 01h10): ARTE
Die Geschichte des Marine-Offiziers Edmond Dantès, der unschuldig inhaftiert wird, nach Jahren aus dem Gefängnis fliehen kann und als ominöser Graf zurückkehrt, um sich an die Verschwörer von einst zu rächen, dürfte aufgrund der vielen Verfilmungen hinlänglich bekannt sein. Arte bringt an zwei Tagen die Erstausstrahlung des frisch restaurierten Zweiteilers MONTE-CRISTO (Der Graf von Monte Christo, F 1929), der in diesem Jahr schon auf dem Festival von Cannes präsentiert worden ist. Die Restaurierung nahm mehrere Jahre in Anspruch. Vor allem im Filmarchiv Moskau wurde man auf der Suche nach Filmmaterial fündig. So bringt es der Streifen nun auf eine Gesamtspielzeit von 223 Minuten. Vorher kursierte allenfalls eine fragmentarische Fassung bei einem amerikanischen Video-Label. MONTE-CRISTO ist eine der letzten großen Stummfilmproduktionen. Der Film wurde Ende 1928 bis Anfang 1929 gedreht, die Außenaufnahmen u. a. in Marseille. Die UA fand statt am 25.10. und 01.11.1929. Auch einige deutsche Schauspieler wirkten bei dieser französischen Produktion mit: Lil Dagover als des Grafen Tochter Mercédès und Bernhard Goetzke (der "Müde Tod" himself) als Abbé Faria.
 
 
 
  
 
 
SA, 26. August 2006 (00h50): BR
Recorder bereithalten! Hitchcocks erste Regiearbeit THE PLEASURE GARDEN (Irrgarten der Leidenschaft, D/GB 1925) lief lange nicht mehr im TV. Zuletzt etwa vor sieben Jahren auch beim Bayerischen Rundfunk. Der Film wurde in den Emelka-Studios in München gedreht. Die Vierecksgeschichte um zwei Revuegirls und ihre Liebschaften führt über London, den Comer See bis in die Tropen. Ein mittelmäßiges Melodrama mit Untreue, Mord und Wahnsinn sowie mit einigen für die damalige Zeit gewagten erotischen Anspielungen.
 
 
 
 


 
MO, 7. August 2006 (00h00) + DO, 10. August 2006 (01h20): Schweiz 1
 
Es läuft F. W. Murnaus Klassiker DER LETZTE MANN (D 1924) um einen degradierten Hotelportier (Emil Jannings). Der Film ist nicht zuletzt in die Filmgeschichte eingegangen wegen der "entfesselten Kamera" Karl Freunds.
 
 
 


 


 
 
 
 
 
FR, 18. August 2006 (01h05): ARTE
Lubitschs SUMURUN (D 1920) war lange nicht mehr im TV! Phantasievolles orientalisches Drama. Liebe, Intrigen und Rachegefühle im Bagdad des 9. Jahrhunderts. Prächtig ausgestattet. Pola Negri ist die Tänzerin Sumurun in einer Truppe von Gauklern, die den Männern den Kopf verdreht. Ein düsterer Scheich (Paul Wegener) macht sie zu seiner Lieblingsfrau. Doch Sumurun hat Augen für den Sohn des Scheichs, woran "der Bucklige" verzweifelt, weil er sie liebt. Ernst Lubitschs verkörperte den Part des Buckligen bereits auf der Theaterbühne von Max Reinhardt. Reinhardt ersann das Stück "Sumurun" 1910. Es beruht auf den 1001-Nacht-Geschichten.
 
 
 

 


 

 
MO, 31. Juli 2006 (00h00) + DO, 3. August 2006 (02h05): Schweiz 1
 
 
Wer's empfängt, kann sich hier Langs METROPOLIS (D 1927) geben.


 

 
 
 
FR, 28. Juli 2006 (00h30): ARTE
Arte bringt noch einmal den bereits 2003 ausgestrahlten SCHASTYE (Das Glück, UdSSR 1934). Das ist ein später sowjetischer Stummfilm und zugleich der erste lange Spielfilm des Regisseurs Alexander Medwedkin. Eine satirische Komödie um einen ausgebeuteten Bauern auf seiner Reise...
 
 
 
 
 
 
 
 
SA, 15. Juli 2006 (01h05): RBB
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg bringt Buster Keatons späte Stummfilm-Komödie THE CAMERAMAN (Der Kameramann, USA 1928). Keaton als erfolgloser Fotograf. Um die hübsche Sally (Marceline Day) zu beeindrucken, versucht er sich als Kameramann bei der Wochenschau. Ungewöhnlich romantischer Keaton-Film, zudem temporeich und witzig. Dies war Keatons erster Film unter seinem Fünfjahresvertrag bei der MGM.
 
 
 
 
 
 
 
 
FR, 30. Juni 2006 (00h35): ARTE
Arte zeigt Carl Theodor Dreyers zweiten deutschen Film (nach „Die Gezeichneten“), den kammerspielartigen MICHAEL (D 1924). Er basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hermann Bang aus dem Jahr 1902. In dieser Zeit der Jahrhundertwende ist auch die Story angesiedelt: Der reiche, schwule Maler Zoret (Benjamin Christensen!) adoptiert Michael, sein Lieblingsmodell. Dieser geht eine Affäre mit einer russischen Fürstin ein. Die Dreiecksgeschichte ist eröffnet. Das kostspielige Leben bestreitet Michael durch den heimlichen Verkauf von Zorets Bildern. Zorets alter Freund öffnet ihm die Augen. Der Maler wird schwerkrank Der kunstvolle Film mit ausgeklügelter Beleuchtung und jeder Menge Großaufnahmen gewährt Einblick in die menschliche Psyche. Kameramann Karl Freund ist in einer Nebenrolle als Kunsthändler zu sehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
SO, 4. Juni 2006 (09h30): 3sat
3sat bringt Paul Czinners FRÄULEIN ELSE (D 1928) mit Elisabeth Bergner in der Titelrolle. Lief zuletzt im Oktober bei arte. Vgl. ausführliche Review hier.
 
 
 
 
 
 
 
 
FR, 26. Mai 2006 (00h25): ARTE
Arte wiederholt DANS LA NUIT (Im Dunkel der Nacht, F 1930), den der Sender vor ein paar Jahren schon einmal im Programm hatte. Ein herausragender Film und zugleich die erste Regiearbeit des Schauspielers Charles Vanel, der auch die Hauptrolle spielt, einen Arbeiter in einer Kohlenmine, dem durch eine Explosion das Gesicht entstellt wird und der nun ein Maske trägt. Seine Frau betrügt ihn. In einer Nacht erwischt er sie mit einem anderen - doch jener welcher trägt just for fun auch eine Gesichtsmaske! Den Kampf überlebt nur einer... Vanels Film wurde 1929 gedreht und am 31. Mai 1930 in Paris uraufgeführt - also an der Schwelle zur jungen Tonfilmzeit. DANS LA NUIT floppte. Auf Druck der Zensur wurde dem Film übrigens ein dümmliches Happy End beigefügt, das hier nicht verraten werden soll. Egal, der Film weist eine virtuose Kameraarbeit auf. Es ist ein menschliches Drama, überzeugend und teilweise grausam.
 
 
 
 
 
 
 
 
DI, 16. Mai 2006 (23h30): PREMIERE NOSTALGIE
Lange nicht mehr im TV, bringt der Pay-TV Kanal Premiere Nostalgie jetzt die restaurierte Fassung des expressionistischen Erstlingswerks von Georg Wilhelm Pabst: DER SCHATZ (D 1923). Im Haus des Glockengießers ist ein alter Schatz vergraben. Heimlich versucht der Gehilfe diesen zu bergen. Ein junger Goldschmied kommt hinzu, der sich in die Tochter des Glockengießers verliebt, und den Schatz findet. Die Gier nach Geld, die nun unter allen entsteht, beschwört ein Unglück herauf... Dunkel, lehmig, labyrinthartig, so umschrieb Lotte Eisner das Haus des Glockengießers. Das Vorbild für diesen bedrückenden, schweren Stil sah sie im 1920er "Golem". Auch das Tempo des Films ist ziemlich träge und langsam. Tolle Licht- und Schatteneffekte.
 

 



 

 

FR, 21. April 2006 (00h40): ARTE
Unter der Überschrift "Klassiker der Filmavantgarde" bringt arte einige Kurzfilme. Nähere Beschreibungen
hier.
> SEELISCHE KONSTRUKTIONEN (D 1927, Oskar Fischinger)
> RHYTHMUS 21 (D 1921, Hans Richter)
> VORMITTAGSSPUK (D 1928, Hans Richter)
> FILMSTUDIE (D 1928, Hans Richter)
> OPUS 1 (D 1921, Walter Ruttmann)
> STUDIE NR. 7 (D 1930, Oskar Fischinger)
> KOMPOSITION IN BLAU (D 1935, Oskar Fischinger)

Wdh.: FR, 5. Mai, 02h10

 

Im Anschluß an die Kurzfilme gibt es LA SOURIANTE MADAME BEUDET (Das Lächeln der Madame Beudet, F 1922, 40 Min.) von Germaine Dulac. Mme Beudet führt ein einfaches Vorstadtleben. Ihr Mann hat einen makabren Humor; immer wenn er sie foppen will, hält er sich einen (ungeladen) Revolver an seine Schläfe und drückt ab. Sein männliches Gehabe ist für sie eine Provokation, die sie eines Tages nicht mehr erträgt. Sie steckt eine Patrone hinein... Dulacs Filme sind angesiedelt zwischen Avantgarde und Feminismus. LA SOURIANTE MADAME BEUDET ist aus der subjektiven Perspektive der Hauptdarstellerin (Germaine Dermoz als Mme Beudet) erzählt. Dabei experimentiert Germaine Dulac mit filmischen Techniken wie Überblendung und Doppelbelichtung, um das Innenleben und die Sehnsüchte von Mme Beudet darzustellen. Manche Sequenzen wirken sehr traumartig. Dulac bricht mit dem konventionellen linearen Erzählstil.

Wdh.: SO, 30. April, 12h25

 

 

 

FR, 31. März 2006 (00h50): ARTE
Wieder ein Film des belgischen Regisseurs Jacques Feyder auf Arte. Freuen wir uns auf die TV-Premiere von CRAINQUEBILLE (F 1922). In 2004 brachte der Sender schon Feyders VISAGES D’ENFANTS (Kindergesichter, 1923-5), der kürzlich auf DVD erschienen ist. CRAINQUEBILLE, das ist ein alter Hausierer, der zu Unrecht ins Gefängnis gesteckt wird. Wieder entlassen, findet er sich nicht mehr zurecht im Leben, verliert seine Selbstachtung und wird ein Clochard. Selbstmordabsichten. Da macht Crainquebille die Bekanntschaft mit einem obdachlosen Jungen, was ihm neuen Lebensmut gibt. Dieser Junge wird von Jean Forest gespielt, den wir bereits aus VISAGE D’ENFANTS kennen. Nach dem Abenteuerfilm L’ATLANTIDE (1921) ist CRAINQUEBILLE der zweite bedeutende Film im Schaffen von Jacques Feyder, der später in Hollywood Greta Garbos deutschsprachige Version ihres ersten Tonfilms ANNA CHRISTIE (1930) drehen sollte. CRAINQUEBILLE ist – ähnlich wie VISAGE D’ENFANTS – ein sehr realistischer Film. Er wurde von der Kritik für die Darstellung des Pariser Straßenlebens gelobt. Die Gerichtsszene ist berühmt geworden: Der alte Crainquebille scheint zu schrumpfen im Angesicht der Angst, die ihm die Gerichtsverhandlung einflößt…

 

 

 

 

SO, 12. März 2006 (11h35): 3sat
Wiederholung der genau vor einem Jahr bei arte gesendeten drei Trickfilme aus Walt Disneys "Alice"-Serie: ALICE UND DIE FEUERWEHR, ALICE UND DER SELBSTMÖRDER und ALICE IM WILDEN WESTEN, sowie Ladislas Starewitchs DIE WUNDERUHR - DER ZAUBERWALD (F 1928) - ein Trickfilm mit Realfilm-Elementen.

 

 

 

FR, 24. Februar 2006 (00h15): ARTE
Murnau Klassiker TARTÜFF (1925) wird gesendet. F. W. Murnau, mit Hausnamen eigentlich Plumpe, drehte den Film, der auf Molières Bühnenstück basiert, zwischen seinen Meisterwerken DER LETZTE MANN (1924) und FAUST (1926). TARTÜFF ist ein Film im Film. Die eigenliche Story ist eingerahmt von einem Prolog und einem Epilog. In dieser Rahmenhandlung sorgt eine geldgierige Haushälterin dafür, daß ein reicher Mann, den sie pflegt, seinen Enkel enterbt. In der Haupthandlung verkleidet sich besagter Enkel als Filmvorführer und führt dem Opa den Film Tartüff vor, in dem ein Erbschleicher enttarnt wird. Kameramann Karl Freund erzählt, er habe Prolog und Epilog in einem modernen Stil gefilmt, den Mittelteil dagegen, der um 1800 spielt, bewußt "künstlerisch verflaut, wie durch eine Gaze hindurch fotografiert". Die Kamera in TARTÜFF ist, wie schon in DER LETZTE MANN, sehr beweglich. Es gibt ausgeklügelte Kameraeinstellungen und irritierende Perspektiven. Emil Jannings spielt die Rolle des Erbschleichers Tartüff herrlich schleimig. Lil Dagover ist die, die ihn enttarnt. Werner Krauss ist der Betrogene, dem am Ende die Augen aufgehen.

 

 

FR, 28. Januar 2006 (01h00): ARTE
Ausgestrahlt wird THE CAT AND THE CANARY (Spuk im Schloß, USA 1927) von Paul Leni. Der deutsche Regisseur drehte Ende der Zwanziger Jahre vier Filme für Carl Laemmles "Universal", u. a. THE MAN WHO LAUGHS und THE LAST WARNING. THE CAT AND THE CANARY ist ein archetypischer Spukhaus-Film mit komödiantischem Einschlag. Der Film ist vor allem sehenswert wegen seiner vom deutschen Expressionismus beeinflußten Licht- und Schatteneffekte und der Ausstattung, die sehr stylish ist. Es geht um das Testament eines exzentrischen Millionärs, das 20 Jahre nach dessen Tod verlesen werden soll. Dafür versammeln sich die potentiellen Erben im unheimlichen Landhaus des Toten, das vor Spinnweben, beweglichen Wandverkleidungen und beunruhigenden Phänomenen nur so wimmelt... Aus heutiger Sicht mag man meinen, der Film sei voller Klischees. Doch das Gegenteil ist der Fall. THE CAT AND THE CANARY war damals stilbildend. Er beeinflußte den Horrorfilm der Dreißiger Jahre und seine Mittel wurden oft kopiert.

 

 

 
 
 
 
MO, 19. - FR, 30. Dezember 2005 (jeweils 17h45): ARTE
Es werden kurze Slapstick-Filme, die Charlie Chaplin bei der "Mutual" Filmgesellschaft gedreht hat, im Weihnachtsprogramm von arte gezeigt.

MO, 19.12.  [Wdh.: SO, 01.01.06, 08h55]
THE COUNT (Der Graf, USA 1916)

DI, 20.12.  [Wdh.: SO, 01.01.06, 09h20 + SA, 14.01.06, 18h30]
THE VAGABOND (Der Vagabund, USA 1916)

MI, 21.12.  [Wdh.: SO, 01.01.06, 09h45]
THE FIREMAN (Der Feuerwehrmann, USA 1916)

DO, 22.12.  [Wdh.: SO, 01.01.06, 10h10]
BEHIND THE SCREEN (Hinter der Leinwand, USA 1916)

FR, 23.12.  [Wdh.: SA, 31.12.05, 08h45 + DI, 10.01.06, 16h30]
ONE A.M. (Ein Uhr nachts, USA 1916)

SO, 25.12., 8h55  [Wdh.: SA, 07.01.06, 18h30]
THE CURE (Die Kur, USA 1917)

MO, 26.12.  [Wdh.: SO, 01.01.06, 10h30]
THE PAWNSHOP (Das Pfandleihhaus, USA 1916)

DI, 27.12.  [Wdh.: MO, 02.01.06, 15h00]
THE FLOORWALKER (Der Ladenaufseher, USA 1916)

MI, 28.12.  [Wdh.: MO, 02.01.06, 15h20]
THE RINK (Die Rollschuhbahn, USA 1916)

DO, 29. 12.  [Wdh.: MO, 02.01.06, 15h45]
THE IMMIGRANT (Der Immigrant, USA 1917)

FR, 30.12.  [Wdh.: MO, 02.01.06, 16h10]
THE ADVENTURER (Der Abenteurer, USA 1917)

SO, 01.01.06, 13h30 [Wdh.: SA, 21.01.06, 18h30]
EASY STREET (USA 1917)
 
 


 
 
DO, 29. Dezember 2005 (01h10): ARTE
Eine Stummfilm-Premiere bei arte! Gezeigt wird die Revue-Komödie über das Moulin Rouge LA REVUE DES REVUES (Die Königin der Revue aka Das Aschenbrödel von Paris, F 1927). Der Film, der teilweise in Pathécolor gedreht wurde, zeigt Josephine Bakers berühmten Bananentanz.
 
 

 
 
DO, 29. Dezember 2005 (11h50 + 12h25): 3sat
Zu ungewohnter Mittagszeit gibt es ein Stummfilm double feature bei 3sat. Zunächst läuft Victor Sjöströms DÖDSKYSSEN (Der Todeskuß, S 1916). Der nur fragmentarisch erhaltene Film wurde 2001 in der Cinémathèque Francaise aufgefunden. Es ist ein Krimi mit Doppelgänger-Motiv. Gute Infos hier.

Anschließend folgt Franz Hofers DIE SCHWARZE KUGEL aka DIE GEHEIMNISVOLLEN SCHWESTERN (D 1913). Zwei Artistinnen trauern um ihre Schwester. Ein skrupelloser Mann hat sie auf dem Gewissen. Die Schwestern wollen sie rächen. Ausführliche Infos hier. Dieses double feature wurde schon 2004 auf arte gesendet.
 
 
 
FR, 9. Dezember (00h15): ARTE
Das Thema des armenischen Films NA MUS (Die Ehre, 1926) war damals ähnlich aktuell wie es heute noch ist; man muß nur die Tageszeitung aufschlagen… Es geht um eine Tochter, die sich vor ihrer Hochzeit heimlich mit dem Verlobten trifft, und damit gegen altehrwürdige Bräuche verstößt. Sie bringt Schande über die Familie und soll mit einem anderen Mann zwangsverheiratet werden... Regisseur Amo Bek-Nazarov (1892-1965) war Armeniens führender Filmregisseur. Seit 1924 arbeitete er selbständig, was nicht selbstverständlich war, denn Armenien wurde 1920 Sowjetrepublik. Das russische Kino wurde verstaatlicht, mit der Folge, daß viele Künstler ins Ausland abwanderten. Wollen hoffen, daß der Film diesmal auch gesendet wird; er war bereits letzten Dezember angekündigt!
 
 
 
SO, 30. Oktober 2005 (01h15): ARD
Schon wieder ein Stummfilm in der ARD. Wo soll das noch hinführen ;) Gezeigt wird der, wenn man so sagen darf, wohl schönste (Anti)Kriegsfilm, der den Ersten Weltkrieg zum Thema hat: THE BIG PARADE (Die große Parade, USA 1925). Unter der Regie von King Vidor stieg John Gilbert (hier als US-Soldat James, der in Frankreich stationiert wird) zum Superstar auf. Der Riesenerfolg des Films katapultierte das damals noch sehr junge Filmstudio MGM in die erste Riege Hollywoods, hatten sie doch mit BEN HUR einen zweiten fetten Blockbuster in der Weihnachtssaison 1925 am Start. THE BIG PARDE ist ein realistisches Kriegsdrama. Gilberts Charakter ist glaubwürdig: Der verwöhnte Sohn reicher Eltern tritt nur zum Spaß der Army bei um anzugeben. Der Krieg verändert ihn... Der Film zeigt visuell beeindruckende Schlachten, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Höhepunkte sind auch die romantischen Szenen mit Renée Adorée (süß!), die die Französin Melisande spielt. Unvergessen die Szene, wenn er sich ihr mit einem Kaugummi vorstellt, den sie prompt verschluckt, weil sie sowas nicht kennt :)
 
 
FR, 28. Oktober 2005 (00h05): ARTE
Freuen wir uns auf die TV-Erstausstrahlung von Paul Czinners FRÄULEIN ELSE (D 1928)! Damals so bekannte Stars wie Elisabeth Bergner, Albert Bassermann, Adele Sandrock, Jack Trevor und Albert Steinrück wirken mit. Kamera: Karl Freund u. Adolf Schlasy.
 
 
SO, 23. Oktober 2005 (01h20): ARD
King Vidors SHOW PEOPLE (1928) über ein Mädchen (Marion Davies) vom Lande, das in Hollywood Karriere machen möchte, basiert lose auf Gloria Swansons Filmkarriere. Die vielen Cameo-Auftritte von Superstars wie Charles Chaplin, Douglas Fairbanks sr., John Gilbert, Norma Talmadge u.v.a. machen diese Komödie nicht nur unterhaltsam, sondern bieten auch einen historisch interessanten Blick hinter die Kulissen des MGM-Studios zur Stummfilmzeit.
 
 
MO, 3. Oktober 2005 (02h40): ARD
Nach langer Zeit mal wieder ein Stummfilm in der ARD. Mit DER KAMERAMANN (The Cameraman, USA 1928) kehrte Buster Keaton zu seinem früheren Arbeitgeber MGM zurück. Der Film um einen Mann, der bei einer Wochenschau Kameramann wird, um ein Mädchen (Marceline Day, 1908-2000) für sich zu gewinnen, war seinerzeit sehr erfolgreich. Wie immer machte Keaton die Stunts selbst. Lange galt der Film als verschollen. 1968 und später in 1991 wurden Kopien aufgefunden.
 
 
DO, 29. September (00h35) und FR, 30. September 2005 (00h15): ARTE
ARTE zeigt die 1999 von Rick Schmidlin rekonstruierte Fassung des Erich von Stroheim-Klassikers GREED (Gier, USA 1924) an zwei Abenden in zwei Teilen! Restauriert wurde der Film anhand hunderter Szenenfotos, die in den Film eingefügt wurden.
 
 
FR, 2. September 2005 (20h15): EINS FESTIVAL
Gezeigt wird die erste "Dracula" Verfilmung überhaupt, Friedrich Wilhelm Murnaus NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (D 1922). Anschließend folgt eine neue 75-minütige Doku über diesen Klassiker: "OnScreen: Nosferatu".
 
 
FR, 26. August 2005 (00h20): ARTE
Wiederholung des deutsch-indischen Films DIE LEUCHTE ASIENS (1925) von Franz Hofer. Restaurierte Fassung, viragiert.
 
  
FR, 29. Juli 2005 (00h15): ARTE
Friedrich Wilhelm Murnaus Meisterwerk DER LETZTE MANN (D 1924) wird gezeigt mit der Originalmusik von Giuseppe Becce unter der Bearbeitung von Detlev Glanert.
 
 
Sonntag, 3. Juli 2005 (00h45): BR
Nach langer Zeit mal wieder im TV: Ernst Lubitschs Ulk KOHLHIESELS TÖCHTER (D 1920) mit Henny Porten in einer Doppelrolle, Emil Jannings, Gustav von Wangenheim  u. Jacob Tiedtke. Interessant wird bestimmt auch die Doku über Stummfilmmusik, die kurz vorher ausgestrahlt wird.
 
 
Sonntag, 26. Juni 2005 (10h00): 3sat
Sergej M. Eisensteins Klassiker PANZERKREUZER POTEMKIN (UdSSR 1925) wird gesendet.
 
 

Freitag, 24. Juni 2005 (00h45): ARTE
Es werden Kurzfilme der französischen Filmpionierin Germaine Dulac gezeigt, L'INVITATION AU VOYAGE (F 1927), Darsteller: Emma Gynt, Raymond Dubreuil, Robert Mirfeuil, und LA COQUILLE ET LE CLERGYMAN (F 1928), Darsteller: Alex Allin, Lucien Bataille.
 
 
Freitag, 17. Juni 2005 (02h35): HR
Zu nachtschlafender Zeit wiederholt das Hessen Fernsehen nach nur zweieinhalb Monaten King Vidors THE CROWD (Ein Mensch der Masse, USA 1928) mit Eleanor Boardman.

 
  

 
Freitag, 27. Mai 2005 (00h30): ARTE
In der kleinen Reihe mit Filmen des französischen Schauspielers Michel Simon zeigt Arte den schweizerisch/französischen Film LA VOCATION D'ANDRÉ CAREL (Die Macht der Arbeit, 1925, R: Jean Choux). Beim Urlaub in der Schweiz verknallt sich André (Stéphane Audel) in die Fischerstochter Reine (Blanche Montel). Um ihr nahe zu sein, heuert er auf dem Boot ihrers Vaters (Maurice Destain) an. Da bekommt André es mit einem eifersüchtigen Nebenbuhler zu tun... Michel Simon ist in der Rolle eines Hauslehrers zu sehen.
 
 
Freitag, 29. April 2005 (00h45): ARTE
Arte zeigt den kürzlich wiederentdeckten Stummfilm FRIEDRICH SCHILLER, EINE DICHTERJUGEND, D 1923, Regie: Curt Goetz, mit Theodor Loos, Hermann Vallentin. Spielzeit 110 Min. Endlich mal keine Wiederholung, sondern was Frisches :)
 
 
Freitag, 22. April 2005 (00h20): ARTE
ARTE wiederholt den Stummfilm NANA (F 1926) von Jean Renoir.
 
 

Freitag, 8. April 2005 (02Uhr20): HR
Das Hessen Fernsehen bringt King Vidors Drama THE CROWD (Ein Mensch der Masse aka Die Menge, USA 1928). Mit Eleanor Boardman, Bert Roach, Lucy Beaumont, Dell Henderson und Mildred Puter. Diese MGM-Produktion wurde im ersten Jahr der Academy Awards für den Oscar nominiert in der Kategorie "Best Artistic Quality of Production", mußte sich dann aber F. W. Murnaus SUNRISE geschlagen geben.
 
 
Freitag, 18. März 2005 (00h15): ARTE   
Unter dem Titel "Alte Meister des Trickfilms" bringt Arte drei Cartoons (mit Realfilmelementen) von Walt Disney aus seiner "Alice"-Reihe der Jahre 1924-1928, nämlich: ALICE UND DIE FEUERWEHR, ALICE UND DER SELBSTMÖRDER und ALICE IM WILDEN WESTEN. Anschließend läuft Ladislas Starewitchs DIE WUNDERUHR - DER ZAUBERWALD ( F1928).
 
 
Freitag, 18. Februar 2005 (00h40): ARTE
Arte wiederholt ASPHALT (D 1929) von Joe May mit Gustav Fröhlich, Albert Steinrück und Betty Amann. Spielzeit 95 Min. Wachtmeister Holk verknallt sich in eine Juwelendiebin... Dies ist der letzte Stummfilm von Joe May.
 
 
 
Freitag, 21.Januar 2005 (00h25): ARTE
Der deutsch-französische Kulturkanal bringt Jacques Feyders CARMEN (F 1926), Spielzeit 160 min. Es wirken mit: Raquel Meller in der Titelrolle, Charles Barrois, Luis Bunuel und Louis Lerch.
Zwar nur eine Wiederholung des bereits einmal bei arte gezeigten Klassikers, aber immerhin.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SO, 2. August 2009 (08h00): ARTE
Der Sender strahlt unter dem Titel "Kleine und andere Strolche" frühe kurze Stummfilme aus. Diese Kompilation lief bereits einmal in 1998.
Info.

- 2.8. (08h00): GIANTS GEGEN YANKS / DER CHAMPION > Wdh.: 8.8. (08h00)
- 9.8. (08h00): I DO > Wdh.: 15.8. (08h00)
- 16.8. (08h00): ALADIN UND DIE WUNDERLAMPE > Wdh.: 22.8. (08h00)
- 23.8. (08h00): HUNDSTAGE / JEDER IST SICH SELBST DER NÄCHSTE > Wdh.: 29.8. (08h00)
- 30.8. (08h00): DANN RICHTE MAL SCHÖN /
SONNY UND DIE POLIZEI
- 6.9. (08h00): FIRE FIGHTERS > Wdh.: 12.9. (08h00); 23.9. (11h30)
- 13.9. (08h00): BEIM ZAHNARZT / DAS GESPENSTERHAUS > Wdh.: 19.9. (08h00)
- 20.9. (08h00): MICKEY, DER JÄGER / EINE SELTSAME BOMBE > Wdh.: 26.9. (08h00)
- 27.9. (08h00): MARY, KÖNIGIN DER KNIRPSE > Wdh.: 3.10. (08h00), 10.10. (04h25)

- Wiederholung aller Folgen am SA, 26. Dezember 2009 ab 14Uhr

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